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Ramadan: Trump mit muslimfreundlichen Tönen

US-Präsident Donald Trump hat zu Beginn des Ramadan die Beiträge der Muslime in den USA gewürdigt. Auch die Ausrichtung eines traditionellen Fastenbrechens soll geprüft werden.
Trump lobt die Bedeutung der Muslime für das religiöse Leben Amerikas.
Foto: Carolyn Kaster (AP) | Lobt die Bedeutung der Muslime für das religiöse Leben Amerikas.

US-Präsident Donald Trump hat zu Beginn des Ramadan die Beiträge der Muslime in den USA gewürdigt. Zum Auftakt der Fastenzeit am Mittwoch lobte Trump seine muslimischen Landsleute für ihre kulturelle Rolle in der US-Gesellschaft. „Der Ramadan erinnert uns an den Reichtum, den Muslime dem religiösen Gobelin des amerikanischen Lebens hinzufügen.“

Das Weiße Haus prüft derzeit laut Medien die Ausrichtung eines Iftar, dem traditionellen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. Gastgeber soll das US-Außenministerium sein. Im Gespräch ist ein kleiner Iftar am 6. Juni, zu dem nicht mehr als einige Dutzend Botschafter und Vertreter muslimischer Gemeinden eingeladen werden sollen, berichtet die Washington Post.

Iftar-Mahlzeiten gehören seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil des Terminkalenders des Weißen Hauses und des State Departments. Donald Trump hatte die Fortsetzung dieser Tradition im vergangenen Jahr nur Monate nach seiner Vereidigung abgelehnt. Dies scheint sich nun zu ändern. Vertreter muslimischer Verbände in den USA sprechen von einem wichtigen Signal.

Das Verhältnis des Präsidenten zu muslimischen Landsleuten ist seit den Einreisestopps für Menschen aus überwiegend islamischen Staaten beschädigt. Trump hatte zudem mit Aussagen im Wahlkampf 2016, die sich teils allgemein gegen Muslime richteten, viel Kritik von der religiösen Gemeinschaft erhalten.

DT/KNA

 

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