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Pakistan: Bischof hofft auf neuen Ministerpräsidenten Khan

Samson Shukardin, Bischof im pakistanischen Bistum Hyderabad, hat sich zuversichtlich zum Amtsantritt des neuen pakistanischen Premierministers Imran Khan geäußert. Doch es gebe auch Anlass zu Zweifeln.
Neuer pakistanischer Premierminiser Khan
Foto: Anjum Naveed (AP) | Der Bischof von Hyderabad freut sich, dass Khan über die Gleichberechtigung der in Pakistan lebenden Minderheiten spreche.

Samson Shukardin, Bischof im pakistanischen Bistum Hyderabad, hat sich zuversichtlich zum Amtsantritt des neuen pakistanischen Premierministers Imran Khan geäußert. Es gebe viele Herausforderungen und drängende Fragen, die das Leben religiöser Minderheiten in Pakistan betreffen. Er freue sich aber, dass Khan über die Gleichberechtigung der in Pakistan lebenden Minderheiten spreche. „Wir hoffen und beten, dass religiöse Minderheiten während seiner Amtszeit Respekt, Gerechtigkeit und Gleichheit genießen“, so der Bischof.

Keiner der 15 neuen Minister gehört religiöser Minderheit an, kritisiert Bischof Shukardin

Shukardin äußerte sich nach Khans Antrittsrede. Dieser gebe ein gutes Beispiel dafür, wie man ein einfaches Leben führen könne. Er hoffe, so Bischof Shukardin, dass die Mitglieder seiner Partei ihm zum Wohle der Menschen und der Nation folgen werden. Gleichzeitig kritisierte der Bischof von Hyderabad allerdings, dass keiner der 15 neu gewählten Minister einer religiösen Minderheit angehöre. Diese Erwartung, die viele Christen und Hindus teilten, sei somit enttäuscht worden. Auch das ehemalige Ministerium für religiöse Minderheiten wurde von Khan nicht neu besetzt.

Neuer Premier Khan berühmt als ehemaliger Kricketspieler

Der ehemalige Kricketspieler Khan, der auch über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist, war kürzlich als 22. Premierminister der Islamischen Republik Pakistan vereidigt worden. In seiner Rede an die Nation zum Amtsantritt sprach der 65-Jährige über die Herausforderungen, vor denen das Land stehe: Armut Ungerechtigkeit, Korruption, Schulden und Gesundheitsprobleme. „Mein Plan ist es, Pakistan zu einem wohlhabenden islamischen Staat zu machen, in dem niemand ums Überleben kämpfen muss, in dem niemand stirbt, weil es an Nahrung mangelt oder keine angemessenen medizinischen Einrichtugnen zur Verfügung stehen“, so Khan.

DT/mlu

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