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Neuseeland: Männer sind jetzt die schöneren Frauen – ein Fortschritt?

Bei der Miss Intercontinental New Zealand wurde soeben eine Transgenderfrau – also ein biologischer Mann – zur „schönsten Frau“ des Landes gekürt. Was das gesellschaftlich und menschlich bedeutet, kommentiert der australische Spectator.
Misswahlen
Foto: Imago | Symbolbild: Misswahlen

Beim Schönheitswettbewerb zur Wahl der „Miss Intercontinental New Zealand“ der jährlich in Neuseeland stattfindet, entschied sich die Jury für einen biologischen Mann, nämlich für die auf den Philippinen geborene Transgenderfrau Arielle Keil, wie James Macpherson im australischen Magazin The Spectator Australia berichtet. Der Kolumnist kommentiert dieses Ereignis mit folgenden Worten: „Könnte es in einer Post-Wahrheits-Welt, in der nichts mehr so ist, wie es scheint, ein passenderes Ergebnis geben?“

Beifall verpflichtend

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Die von Gesellschaft und Medien „angeordnete Reaktion“ soll sein, so ist Macpherson überzeugt, dass man dieser Nachricht Beifall spendet und sich gegenseitig versichert, wie glücklich wir uns doch schätzen könnten, „in einer Welt zu leben, in der die Menschen so offen und tolerant sind, dass buchstäblich ein jeder die schönste Frau im Raum sein kann – sogar ein Mann“. Doch wie, so fragt der Autor weiter, „sollen wir mit einer derartigen Absurdität leben?“ Wir hätten diesen Widerspruch durch unsere Zustimmung aufgelöst, „dass, wenn wir alle unisono sagen, dass ein biologischer Mann, der selbst glaubt, eine Frau zu sein, dann tatsächlich auch eine Frau ist“.

Kurz nach der Umwandlung

Die 26-jährige Transgenderfrau Arielle wurde nur zwölf Monate nach Geschlechtsoperationen zur schönsten Frau Neuseelands gekrönt, für die sie 15.000 $ ausgegeben hatte. Der bekannte Autor von Horrorromanen Stephen King twitterte zum Thema Transgenderismus im Juli: „Ich glaube, dass Transfrauen Frauen sind. Ich glaube nicht, dass Hassrede und eine erniedrigende Sprache akzeptabel sind. Diese Dinge sind der Feind eines rationalen Diskurses. Behandelt sogar die, mit denen ihr nicht einverstanden seid, mit der Würde, die ihr selbst erwartet“.
„Anständige Menschen“, so werden wir MacPherson zufolge von progressiven Medien und den LGBTQ+-Aktivisten ermahnt, „wünschen Transgender-Personen wie Arielle Keil, die ein schweres Leben hatte, einfach nur Glück“. Arielle, als Junge namens Andrew geboren, behaupte „ihre ganze Kindheit lang schikaniert und schließlich aus dem Haus geworfen worden zu sein, weil sie ihren Eltern erzählte, dass sie eine Frau werden wollte“.

Nicht nett

Keil habe gegen Depressionen gekämpft und sich oft das Leben nehmen wollen: nun habe sich Keil jedoch mit dem Vater versöhnt und studiere Modedesign in Auckland. Doch, so meint MacPherson: „Die Wirklichkeit neu zu definieren, damit sich Menschen in Bezug auf sich selbst besser fühlen, ist weder nett noch zukunftsfähig“. Darauf zu bestehen, dass biologische Männer zu Frauen werden können, indem sie ihre Pronomen wechseln, „ist bestimmt nicht nett gegenüber Frauen, die durch einen verbalen Taschenspielertrick in ihrer Würde verletzt werden“. Eine solche Schauspielerei „reduziert Frauen zu bloßer Maskerade, zu einem Gedanken im Kopf eines Menschen“. Das sei „wirkliche Frauenfeindlichkeit“. DT/ks

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