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Musk reagiert auf „Hitlergruß“-Vorwurf

Nutzer der Plattform X werfen Elon Musk vor, eine umstrittene Geste gezeigt zu haben. Jetzt reagiert der US-Milliardär.
Elon Musk
Foto: imago/Future Image | Der Tech-Unternehmer Elon Musk sieht sich derzeit mit dem Vorwurf konfrontiert, eine umstrittene Geste gezeigt zu haben.

Der Tech-Unternehmer Elon Musk sieht sich aktuell mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Mehrere Nutzer werfen ihm auf der Plattform X vor, er habe während seiner Rede bei den Feierlichkeiten zur Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump eine Geste gemacht, die als „Hitlergruß“ interpretiert werden könnte.

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So äußerte sich beispielsweise der Abgeordnete Jerry Nadler auf der Plattform X. Er habe nie gedacht, dass der Tag kommen würde, an dem eine Geste, die wie ein Hitlergruß aussehe, unter dem Präsidentensiegel gemacht werden würde. „Diese schreckliche Geste hat keinen Platz in unserer Gesellschaft und gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Menschheitsgeschichte", so der Demokrat. Seine Abgeordnetenkollegen rief er auf, Musk für seinen „Antisemitismus" zu verurteilen.

Auch der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach wollte in der Geste mehr als einen Unfall sehen: „Definitiv schätze ich @elonmusk nicht als Politiker, von dem, was man bisher weiß. Aber eine solche Geste mit seiner bereits bekannten Nähe zu Rechtspopulisten in faschistischer Tradition muss jeden Demokraten besorgen", schrieb der SPD-Politiker auf X. Musk selbst reagierte auf die Vorwürfe mit einer Mischung aus Ironie und Entschlossenheit. In einem X-Beitrag teilte er ein Video seiner Rede. Der angebliche Hitlergruß ist bei Minute 0:57 zu sehen. 

Damit lenkte der 53-jährige die Aufmerksamkeit auf den Anlass seines Auftritts.  Wenig später adressierte er die Anschuldigungen direkt und drückte aus, dass er von Hitler-Vergleichen gelangweilt sei und seine Gegner zu besseren Tricks greifen müssten.

Der Unternehmer sieht die Vorwürfe als Teil einer gezielten Kampagne, um ihn zu diskreditieren. Seine Unterstützer verteidigen ihn ebenfalls und werfen seinen Kritikern vor, absichtlich aus dem Kontext gerissene Ausschnitte zu nutzen, um eine Skandalisierung herbeizuführen. (DT/jna)

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