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Mick Mulvaney: „Ich habe keine Probleme mit Donald Trumps Politik“ 

Donald Trump sei keine Gefahr für die Demokratie, meint sein ehemaliger Stabschef. Die Linke hingegen gefährde die demokratische Stabilität.
Republikaner Mick Mulvaney
Foto: IMAGO/ (www.imago-images.de) | Mick Mulvaney hält die extremen Teile der demokratischen Partei für gefährlicher für die Demokratie als die Politik des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.

Im Gespräch mit der „Tagespost“ verteidigt Mick Mulvaney, ehemals Stabschef unter Donald Trump, seine Unterstützung des Republikaners, der wieder als Präsidentschaftskandidat der Partei antritt. „Unsere Wahl lautet: Wollen Sie Trump mit seinen Fehlern und seiner Politik oder Biden mit seinen Fehlern und seiner Politik?“, so Mulvaney. Beide seien „zutiefst fehlerhafte“ Persönlichkeiten. Trump sei aber keine Gefahr für die Demokratie. „Niemand hat 2019 mehr Zeit mit ihm verbracht als ich“, so Mulvaney. Für ihn selbst als Konservativen, als Christen und Republikaner sei es angesichts der Alternative Joe Biden eine leichte Entscheidung, Trump zu unterstützen. 

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Anti-christliche Elemente in der demokratischen Partei

Laut Mulvaney gefährde die demokratische Linke die demokratische Stabilität, indem sie versuche, die Legitimität des Obersten Gerichtshofes zu untergraben. „Ihr gefällt es nicht, dass es dort eine konservative Mehrheit gibt“, so Mulvaney. Weite teile des progressiven Flügels der Demokraten seien zudem anti-christlich. „Grob gesagt, wer sonntags in die Kirche geht, ist ein ,christlicher Nationalist‘, was nach ,Nazi‘ klingt“, so der frühere Stabschef.

Das Ausmaß der gegen Christen gerichteten Anfeindungen durch einige extreme Elemente in der Partei seien so groß wie nie zuvor zu seinen Lebzeiten. Zwar gebe es Personen, die sich selbst als „christliche Nationalisten“ bezeichneten, doch, so Mulvaney: „Ich weiß nicht, was der Begriff heißen soll“. Wenn er befreundete Demokraten frage, dann meinen sie damit Leute, die eine Theokratie einführen wollten. Mulvaney meint dagegen: "Ich will keine Theokratie, glaube aber, dass die Staatsgewalt eine moralische Komponente braucht." DT/sdu

Warum Mulvaney nach dem Sturm auf das Kapitol 2021 zurücktrat, es unter Trump, aber nicht unter Biden heilige Messen und muslimische Gottesdienste im Weißen Haus gab und was die NATO nach einem Trump-Sieg erwarten dürfte, lesen Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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