Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung CDU-Politiker Manuel Hagel im Interview

„Das ‚C’ ist unser Kompass und unsere Wurzel“

Der 37-jährige katholische CDU-Politiker Manuel Hagel will im März Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden. Die Umfragen stehen gut für ihn. Hagel gilt als profilierter Kopf des werteorientierten, bürgerlich-konservativen Flügels. Könnte aus dem Mann aus dem „Ländle“ das neue Gesicht einer Union werden, die all das wieder sichtbar macht?
Manuel Hagel will Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden
Foto: Mark Gross | Junger Familienvater, gläubiger Katholik: Manuel Hagel will Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden.

Herr Hagel, Sie sind in Ehingen an der Donau geboren und leben dort auch heute noch mit Ihrer Familie. Welche Bedeutung hat Heimat für Sie?

Mein großes Glück war, in einer großen und funktionierenden Familie aufwachsen zu dürfen, mit 19 Cousinen und Cousins. Das Zentrum unserer Familie war immer der Bauernhof meiner Großeltern. Dort habe ich ein Gefühl von Geborgenheit und Gemeinsamkeit erlebt, wie es meine Frau und ich auch an unsere drei Buben weitergeben wollen. Dieses Gefühl der Geborgenheit und der Gemeinschaft ist eng mit meiner Heimat verbunden. Meine Familie ist in Oberschwaben daheim. Das ist ein ganz besonderer Landstrich, der den größten Teil seiner Geschichte zu Vorderösterreich gehört hat. Das zeigt sich an einem tiefen, barocken Volkskatholizismus. Auch bei uns war dieser Glaube zu Hause und für uns Kinder konkret spürbar: Mein Opa war Mesner, deshalb war es bei uns nie eine Frage, dass wir alle ministrieren würden. So bin ich ganz selbstverständlich in meinen Glauben hineingewachsen. Ich habe mich dafür nie bewusst entschieden, der Glaube ist einfach zu mir gekommen, er ist mir weitergegeben worden. Dafür bin ich sehr dankbar. Der Glaube gibt mir Halt und Orientierung. Er ist Quelle und Grenze für mein Handeln.

„Der Glaube gibt mir Halt und Orientierung.
Er ist Quelle und Grenze für mein Handeln"

Ist Ihnen irgendwann bewusst geworden, dass diese Verwurzelung für viele Menschen eben nicht selbstverständlich ist?

Diese Einsicht kam mit der Zeit. Aber zuerst noch einmal zu dieser Verwurzelung vor Ort: Eine sehr wichtige Person für mich war Prälat Franz Glaser, der vor eineinhalb Jahren gestorben ist. Er hat mich mein Leben lang begleitet - er hat mich getauft, uns getraut, auch unsere ersten beiden Kinder getauft. Für mich war er ein Stück Wurzelwerk im Glauben. Solche Persönlichkeiten geben Sicherheit und Inspiration, und die findet jeder an unterschiedlichen Orten. Für viele andere ist das nicht selbstverständlich. Jeder Mensch findet auf seine eigene Weise Halt im Leben - und das ist auch wertvoll. Bedeutsam sind natürlich auch Freunde, der Sportverein, dieses ganze Umfeld, das einen trägt. Auch das führt mir vor Augen, wie stark ich selber aus dieser Verwurzelung lebe - und wie dankbar ich dafür bin.

Wie wichtig war der Glaube für Ihre Entscheidung, sich politisch zu engagieren?

Manuel Hagel im Gespräch mit „Tagespost“-Redakteur Sebastian Sasse
Foto: Mark Gross | Manuel Hagel im Gespräch mit „Tagespost“-Redakteur Sebastian Sasse.

Es gibt nicht den Politiker Manuel Hagel, der auch Christ ist, sondern nur den Christen Manuel Hagel, der Politik macht. Deshalb ist es mir als Landesvorsitzender so wichtig zu betonen: Die CDU ist nicht irgendeine Partei. Konservative Parteien gibt es viele in Europa, aber eine solche christdemokratische Partei wie die CDU – oder die CSU in Bayern – die findet man so schnell kein zweites Mal. Das „C“ ist unsere Ur-DNA, unser Kompass und unsere Wurzel. Aus diesem „C“ leiten wir alle unsere Grundüberzeugungen ab. Als Christdemokraten müssen wir uns nicht entscheiden, ob wir konservativ, christlich-sozial oder liberal sind – wir sind alles in einem. Genau das macht uns stark. Die CDU ist dann ganz bei sich selbst, wenn sie ihre Positionen aus diesem „C“ schöpft. Das heißt für uns: „Sei helle und geh zur Quelle.“ Für uns ist das „C“ kein Etikett und keine Plakette, sondern die Richtschnur unserer Politik. Es ist für uns mehr als Tradition – es ist unser Fundament. Jede Partei braucht ein weltanschauliches Fundament. Für uns ist es das christliche Menschenbild.

„Es gibt nicht den Politiker Manuel Hagel,
der auch Christ ist, sondern nur den Christen
Manuel Hagel, der Politik macht"

Sie sagen, wenn die CDU um die Bedeutung des „C“ weiß, dann ist sie bei sich selbst. Wie man sieht, können Sie diesen Zusammenhang engagiert erklären. Aber gilt das für die Gesamtpartei?

Natürlich ist eine Partei, die aus fast einer halben Million Menschen besteht, von einer großen Vielfalt geprägt – von unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten, Meinungen und Anliegen. Genau das ist unser Schatz. Die CDU ist niemals fertig, wir sind immer auf dem Weg. Diese Breite macht uns zur Volkspartei: Wir sind die CDU, weil bei uns Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Jung und Alt, Handwerker und Akademiker, Stadt und Land eine politische Heimat finden. Bei uns gibt es keinen Meinungskonformismus, sondern echte Vielfalt – gerade das bewahrt uns davor, wie andere Parteien nur die Interessen einer einzelnen Gruppe zu vertreten. Wir haben immer das Ganze im Blick. Im Parteinamen steht ja neben dem „C“ auch das „U“. Und das ist kein Zufall: Das „U“ ist wie das „C“ ein Versprechen. „Unio“ steht im Lateinischen für das Gemeinsame, für die Einheit – nach innen wie nach außen. Nach innen heißt das: Wir leben von dieser Vielfalt und sehen darin keine Schwäche, sondern eine Stärke. Nach außen heißt das: Die CDU ist immer die Partei, die versucht, Brücken zu bauen, wo andere Gräben ziehen. Das Zentrum unserer Politik bleibt dabei das „C“: Es ist unser Kern, Maßstab und Kompass. Und das „U“ spannt sich darum wie ein weiter Bogen, der die unterschiedlichen Stimmen und Anliegen umfasst, aber immer vom gleichen Mittelpunkt her gedacht: dem christlichen Menschenbild.

Machen Sie es doch einmal konkret, bei welchen Entscheidungen hat das christliche Menschenbild Ihrer Politik etwas zu sagen?

Wir müssen klar benennen, welche Werte unser Grundgesetz, unsere Landesverfassung und unsere Republik tragen. Sie alle bauen auf einem christlichen Wertefundament auf. Hier müssen wir die Brücke ins 21. Jahrhundert schlagen. Für uns bedeutet das zum Beispiel, dass Arbeit nicht nur Broterwerb ist, sondern Teil der Menschenwürde – ganz in der Tradition von Benedikt von Nursia, der von dem Wert und der Würde von Arbeit geschrieben hat. Deshalb treten wir für Leistungsgerechtigkeit ein und lehnen falsche Anreize ab. Oder beim Thema Migration: Der Christ in mir sieht das Leid und die Not anderer und will helfen. Der Christ in mir weigert sich, von einer ‚Flüchtlingswelle’ zu sprechen. Gleichzeitig weiß der Konservative in mir, dass unsere Mittel und Ressourcen, aber auch die Akzeptanz in der Bevölkerung begrenzt sind. Dieser innere Widerstreit sorgt für empathische Politik, die das Machbare im Blick hat. Wie es unser Altbundespräsident Joachim Gauck ausgedrückt hat: „Unser Herz ist weit, aber unsere Möglichkeiten sind endlich.“ Ebenso prägt uns dieser Blick, wenn es um den Umgang mit neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz geht. Technik darf nie Selbstzweck sein, sondern muss immer dem Menschen dienen. Schließlich gehört dazu auch der Schutz des Lebens: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wenn wir als CDU diese Fragen aus dem christlichen Menschenbild heraus beantworten, verleiht uns das Substanz und macht unseren Sound unverwechselbar. Eine Partei mit solchen Werten ist wertvoll – und eine CDU, die aus diesem Fundament heraus Politik macht, wird heute dringender gebraucht denn je.

Thema Lebensschutz: Die Debatte um Frauke Brosius-Gersdorf hat die gesellschaftlichen Konflikte um diese Frage wie in einem Brennglas aufgezeigt. Wie zentral ist das Thema für die CDU?

„Ich bin jedem dankbar, der sich in der Debatte
um Frauke Brosius-Gersdorf klar
für den Lebensschutz eingesetzt hat"

Ich bin jedem dankbar, der sich in der Debatte um Frauke Brosius-Gersdorf klar für den Lebensschutz eingesetzt hat. Denn hier geht es nicht um eine Alltagsfrage, sondern um eine unserer zentralen Identitätsfragen. Für uns Christen ist klar: Christus begegnet uns im Schwachen – im ungeborenen wie im sterbenden Menschen. Darum darf es uns nicht kalt lassen, wenn ältere Menschen sagen, sie wünschten sich aktive Sterbehilfe, nur um ihre Angehörigen nicht zu belasten. Solche Sätze sind ein Alarmsignal für unsere Gesellschaft und für unsere Haltung zu Alter, Würde und Solidarität. Der Fixpunkt, der uns in diesen Fragen den Weg weist, ist klar: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das ist nicht nur ein Satz im Grundgesetz, sondern der Kern christlicher Anthropologie, aus dem wir unsere Position zum Lebensschutz ableiten.

Was heißt das für die Zukunft des Paragraphen 218 a StGB?

Mit dem Paragraph 218 a des Strafgesetzbuches haben wir in Deutschland nach harten Debatten einen gesellschaftlichen Kompromiss gefunden. Meine ganze politische Erfahrung sagt mir: Wer diesen Kompromiss aufbricht, wird nicht zu einer besseren Lösung kommen, sondern neue Fronten und tiefe Spaltungen aufreißen. Mehr Streit würde am Ende zu weniger Lebensschutz führen.

Sicherheit für Juden: Das hat auch eine innenpolitische Dimension, oder?

Manuel Hagel
Foto: Mark Gross | Manuel Hagel: „Wenn der Schutz Israels Staatsräson ist, dann ist der Einsatz für die Sicherheit von Jüdinnen und Juden in Deutschland Parteiräson."

Es treibt mich sehr um, wenn mir Jüdinnen und Juden erzählen, dass sie sich nicht trauen, in Stuttgart in der Öffentlichkeit eine Kippa zu tragen. Oder wenn mir der Rabbi in Ulm berichtet, dass seine Synagoge regelmäßig beschmiert wird. Oder wenn ich von jüdischen Studierenden in Heidelberg höre, dass sie regelmäßig wegen ihres Glaubens Gewalt erleben. Joseph Ratzinger hat die Juden ganz richtig als „unsere älteren Geschwister im Glauben“ bezeichnet. Für die CDU ist das „Nie wieder“ konstitutiv. Nach den schlimmsten Verbrechen ausgehend von deutschem Boden, als das Land materiell und geistig in Trümmern lag, haben sich christliche Männer und Frauen, darunter der große Katholik Konrad Adenauer, aufgemacht, die CDU zu gründen. Das Christentum haben sie als Selbstheilungskraft verstanden. Es war klar: Nie wieder Führerkult. Nie wieder Menschenverachtung. Nie wieder Extremismus. Deswegen sage ich auch in der aktuellen Diskussion immer: Wir brauchen keine Brandmauer, die CDU ist die Brandmauer. Weil wir in dieser Tradition, auf den Schultern dieser Frauen und Männer der ersten Stunde stehen, ist unsere Haltung zu Juden und Israel klar.

„Wir brauchen keine Brandmauer,
die CDU ist die Brandmauer"

Wie soll der Antisemitismus bekämpft werden?

Der antisemitische Hass hat verschiedene Wurzeln: Es gibt linken Fanatismus, es gibt rechten Fanatismus und es gibt religiösen Fanatismus. Wir müssen die Dinge so sehen, wie sie sind. Das muss sich im Strafrecht niederschlagen. Wir müssen beim Asyl- und Aufenthaltsrecht nachschärfen. In den letzten Jahren konnten wir erleben, wie aus migrantisch geprägten Milieus Antisemitismus erwächst. Darauf muss es eine gesellschaftliche Antwort geben: Wer lieber die Scharia statt unseres Grundgesetzes möchte, der kann das ja wünschen, aber nicht bei uns. Wer lieber den Gottesstaat als unsere Republik will: nicht bei uns. Und wer auf der Straße die Fahnen der Hamas schwenkt, der muss raus aus unserem Land. Wer die Werte unseres Grundgesetzes und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht teilt, hat hier nichts zu suchen. Wenn es um jüdisches Leben in Deutschland geht, dürfen wir nicht nur über Hass und Gewalt sprechen. Wir müssen auch zeigen, dass dieses jüdische Leben ein integraler Bestandteil unserer Kultur ist. Dazu gehören jüdische Literatur, jüdische Musik oder auch jüdisches Essen.

Sie sagen, die Politik muss Dinge sehen, wie sie tatsächlich sind. Die CDU regiert nun schon seit 2016 in einer grün-schwarzen Koalition als Juniorpartner in Baden-Württemberg. Haben nicht Teile des Bürgertums, ehemalige Anhänger Ihrer Partei, aber auch CDU-Funktionäre lange Zeit einen naiven Blick auf die Grünen gehabt? Eben weil sie glaubten, dass diese Partei näher am Zeitgeist sei und deswegen die Dinge so sehen würde, wie sie von den Menschen wahrgenommen werden?

Wenn man in einem Restaurant essen gehen will, sollte man sich nicht allein von der Dekoration beeindrucken lassen, sondern auch bedenken, wer in der Küche steht. Ich schätze Winfried Kretschmann sehr. Kretschmann ist ein Grüner, aber nicht jeder Grüne ist ein Kretschmann. Wir leben in einer Zeit, die sehr durch Geschwindigkeit, durch Veränderungen geprägt ist. Die Digitalisierung und eine mit ihr verbundene Anonymisierung erzeugen im Land eine neue Sehnsucht: Es geht darum, Tradition und Innovation zusammenzubringen, global und lokal, morgen und gestern zusammenzudenken. Genau das können die Grünen nicht. Die CDU aber fragt danach, wo die Dinge ihre Wurzeln haben. Wir stehen für Stabilität und Ordnung. Wir sind heimatverbunden und weltoffen.

Die Lebenswirklichkeit der Menschen scheint für Sie ein wichtiger Ausgangspunkt für Ihre Politik zu sein. Wahrscheinlich wird das fast jeder Spitzenpolitiker für sich in Anspruch nehmen. Trotzdem hat der Bürger beim Blick auf viele Funktionärsbiografien den Eindruck, da hätte jemand im Teenager-Alter beschlossen, Berufspolitiker zu werden. Aber vom wirklichen Leben bekommt er nichts mit. Woher wissen Sie, wie das aussieht?

„Politiker sollten einen richtigen Beruf haben.
Denn das macht souverän, weil man weiß,
dass man immer dahin zurückkehren kann
und nicht vom politischen Betrieb abhängig ist"

Ich habe mit 17 Jahren angefangen, mich in der Kommunalpolitik zu engagieren. Damals ging es darum, einen Sportplatz zu erneuern oder bessere Treffpunkte für Jugendliche zu schaffen. Ich bin jetzt 37 und mache seit 20 Jahren Kommunalpolitik, seit zehn Jahren bin ich Berufspolitiker. Ich wollte eigentlich immer Förster werden. Bei uns in der Familie galt aber die Vorstellung, dass man, bevor man etwas studiert, zuerst eine richtige Ausbildung macht. Da habe ich mich für eine Banklehre entschieden. Dann bin ich da hängen geblieben. Ich habe berufsbegleitend noch BWL studiert und war zum Schluss Filialdirektor. Ich habe diesen Beruf sehr gerne ausgeübt. Und ich bin der Auffassung: Politiker sollten einen richtigen Beruf haben. Denn das macht souverän, weil man weiß, dass man immer dahin zurückkehren kann und nicht vom politischen Betrieb abhängig ist.

Es war also nicht Ihr ursprünglicher Plan, Berufspolitiker zu werden?

Nein. Vor zehn Jahren wurden dann aber bei mir zu Hause zwei Wahlkreise frei: Annette Schavan wechselte als Botschafterin beim Heiligen Stuhl in den Vatikan und der Inhaber des Landtagsmandats wollte aus Altersgründen nicht mehr antreten. Ich habe mich letztlich für die Landes- und nicht die Bundespolitik entschieden. Weil die Themen dort konkreter sind und mir näher waren.

CDU-Landesparteitag im Mai in Stuttgart
Foto: IMAGO/Michael Bihlmayer (www.imago-images.de) | Beim CDU-Landesparteitag im Mai in Stuttgart wurde Manuel Hagel mit 93,8 Prozent von den Delegierten zum Spitzenkandidaten geführt.

Haben Sie diese Entscheidung mit Ihrem Umfeld besprochen?

Natürlich, mit meiner Frau, mit meiner Familie. Meine Oma hat gesagt: „Erst die Banklehre und jetzt auch noch die Politik. Ich habe immer gehofft, dass du etwas Vernünftiges im Handwerk machst.“ Der Entschluss für eine politische Karriere war also keineswegs selbstverständlich. Für mich ist die Verwurzelung in der Heimat ganz wichtig. Wenn ich im Land oder in der Welt unterwegs war, freue ich mich immer, wenn ich nach Hause komme. Politiker müssen wissen, worüber die Menschen am Esstisch miteinander sprechen.

Wie oft sitzen Sie denn noch am Esstisch?

Natürlich war meiner Frau und mir klar, dass ich viel unterwegs sein werde. Aber ich versuche, mindestens einmal in der Woche morgens mit der Familie zu frühstücken und die Kinder in den Kindergarten zu bringen. Und einmal pro Woche will ich auch abends früher da sein. Dann können wir zusammen vespern, ich bringe die Kinder ins Bett und lese ihnen eine Gute-Nacht-Geschichte vor.

Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Finden Sie Kraft im Gebet für Ihren Politikeralltag?

Ganz wichtig ist das persönliche Gottvertrauen. Und ich habe Gottvertrauen. Ich bin davon überzeugt: Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende.

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