Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Nach iranischem Angriff

Manfred Weber: „Wir stehen an der Seite Israels“

Der CSU-Europapolitiker wirbt im „Tagespost“-Interview für Deeskalation in Nahost. Das Grundübel sei das „diktatorische Regime im Iran“.
Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber
Foto: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON (www.imago-images.de) | Wörtlich sagt Weber, der auch Vorsitzender der Parteienfamilie „Europäische Volkspartei“ (EVP) ist: „Man muss alle Seiten zur Besonnenheit mahnen."

„Es muss alles getan werden, damit die Lage im Nahen Osten nicht weiter eskaliert.“ Dafür plädiert der Vorsitzende der größten Fraktion im Europäischen Parlament, der christdemokratischen EVP, Manfred Weber (CSU), im Interview mit der „Tagespost“. 

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Wörtlich sagt Weber, der auch Vorsitzender der Parteienfamilie „Europäische Volkspartei“ (EVP) ist: „Man muss alle Seiten zur Besonnenheit mahnen. Klar ist aber auch: Wir stehen an der Seite Israels, das angegriffen worden ist.“

"Es darf zu keinem Flächenbrand kommen"

Auf der europäischen Ebene sei nun zu klären, „wo noch Technologie für mögliche Waffen in den Iran gebracht wird“. Das müsse durchleuchtet werden, „um die Kapazitäten des Iran, solche militärischen Schläge auszuführen, zu reduzieren“, so der CSU-Politiker im Gespräch mit der „Tagespost“ in München.

Manfred Weber weiter: „Es darf zu keinem Flächenbrand kommen, darum muss an die Besonnenheit der Beteiligten appelliert werden.“ Klar sei aber, „dass das Grundübel das diktatorische Regime im Iran ist“. In der aktuellen Auseinandersetzung zwischen Israel und dem Iran gehe es nicht um einen Konflikt zwischen den Muslimen und Israel, auch nicht zwischen den Arabern und Israel, „sondern um ein fanatisches Regime in Teheran“.  DT/sba

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