Bundestag berät

Kommt bald ein Internationaler Tag gegen Christenverfolgung?

Der Bundestag berät heute über einen Antrag, einen internationalen Tag gegen Christenverfolgung einzuführen.
Christenverfolgung
Foto: M. Kugler | Die AfD-Fraktion verlangt von der Bundesregierung, die „weltweite, menschenrechtswidrige Christenverfolgung als brennendes Problem konsequent zu benennen und zu ächten“.

Die AfD-Fraktion spricht sich für die Einführung eines internationalen Tags gegen die Christenverfolgung aus. Über einen entsprechenden Antrag berät der Deutsche Bundestag am heutigen Freitag gegen 14 Uhr erstmalig. Darin verlangt die Fraktion von der Bundesregierung, die „weltweite, menschenrechtswidrige Christenverfolgung als brennendes Problem konsequent zu benennen und zu ächten“.

15. Februar als Datum vorgeschlagen

Auf europäischer Ebene und bei den Vereinten Nationen solle sie auf die Einführung eines internationalen Tages der Bekämpfung der Christenfeindlichkeit hinwirken. Als Datum schlagen die Abgeordneten den 15. Februar vor. An diesem Tag habe die Terrormiliz „Islamischer Staat“ im Jahr 2015 ein Video von der Enthauptung von 15 koptischen Christen veröffentlicht, schreiben sie zur Begründung.

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Der Antrag soll nach einer etwa 40-minütigen Debatte zur federführenden Beratung an den Ausschuss für Menschenrechte überwiesen werden. Christen seien die weltweit am stärksten verfolgte Religionsgruppe, heißt es weiter im Antrag. Das Problem sei aber in Deutschland „medial stark unterbelichtet“.  DT/chp

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