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Große Mehrheit: Energiepolitik der Grünen spaltet Gesellschaft

70 Prozent meinen, dass sich die Energiepolitik der Grünen spaltend auf die Gesellschaft auswirke, wie eine „Tagespost“-Umfrage ergibt.
Vizekanzler Robert Habeck
Foto: Moritz Frankenberg (dpa) | Alle Religions- beziehungsweise Konfessionsgruppen sind jeweils mehrheitlich überzeugt davon, dass die Energiepolitik der Grünen auf Bundesebene derzeit die Gesellschaft spaltet.

Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent der Deutschen ist überzeugt, dass die aktuelle Energiepolitik der Grünen auf Bundesebene die Gesellschaft spaltet. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Lediglich 17 Prozent glauben dies hingegen nicht. Weitere elf Prozent wissen nicht, wie sie zu der These stehen; zwei Prozent möchten dazu keine Auskunft geben.

74 Prozent der Katholiken stimmen zu

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautet: „Die aktuelle Energiepolitik der Grünen auf Bundesebene spaltet die Gesellschaft.“ In allen Altersgruppen stimmt eine absolute Mehrheit dieser These zu. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Zustimmenden tendenziell an. Sind es in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen noch 52 Prozent, die die aktuelle Energiepolitik der Grünen auf Bundesebene für spalterisch halten, so sind es bei den 30- bis 39-Jährigen bereits 65 Prozent. Von den 40- bis 49-Järhigen stimmen sogar 75 Prozent der Aussage zu, während der Höchstwert mit 79 Prozent in der Gruppe der 60- bis 69-Jährigen erzielt wird. 

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Alle Religions- beziehungsweise Konfessionsgruppen sind jeweils mehrheitlich überzeugt davon, dass die Energiepolitik der Grünen auf Bundesebene derzeit die Gesellschaft spaltet. Von den katholischen Befragten stimmt eine absolute Mehrheit von 74 Prozent der Aussage zu, 13 Prozent tun dies nicht. Bei den Protestanten ist das Bild ähnlich: 73 Prozent stimmen der Aussage zu, 16 Prozent tun dies nicht. Etwas gemischter fällt das Bild bei freikirchlichen Befragten aus: 53 Prozent sind der Meinung, die aktuelle Energiepolitik der Grünen auf Bundesebene spalte die Gesellschaft, 35 Prozent stimmen dem nicht zu. 

Die Erhebung, für die 2.897 erwachsene Personen vom 30. Juni bis 03. Juli befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Parteizugehörigkeit auf. Am häufigsten geben hier Anhänger der AfD an, die Energiepolitik der Grünen auf Bundesebene spalte die Gesellschaft derzeit. Auch von den Anhängern der Union vertreten 80 Prozent diese Meinung. Von den Wählern der Linken tun dies 78 Prozent, von denen der FDP 77 Prozent. Auch von den Wählern der SPD stimmen 62 Prozent der These zu. Interessant ist, dass die Anhänger der Grünen selbst gespalten auf die Energiepolitik ihrer Partei reagieren. 41 Prozent meinen, dass diese derzeit die Gesellschaft spalte, 46 Prozent geben das Gegenteil an.  DT/mlu

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