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Armenische Identität weiter bedroht

Ein Jahr nach der Vertreibung aller Armenier aus Berg-Karabach gefährdet Aserbaidschan neuerlich den Frieden im Kaukasus.
Armenische Flüchtlinge
Foto: IMAGO/Andr (www.imago-images.de) | Zehntausende Menschen flohen im vergangenen Jahr aus Bergkarabach. Aserbaidschan bedroht die Republik Armenien weiter.

Im September des Vorjahres überfiel Aserbaidschan die seit Jahrtausenden armenisch besiedelte Region Arzach (Berg-Karabach), vertrieb die gesamte angestammte Bevölkerung und zerstörte Kirchen, Friedhöfe und Klöster. Doch das diktatorische Regime in Baku gefährdet auch weiterhin die armenische Existenz im Kaukasus, ja sogar die armenische Staatlichkeit. „Tagespost“-Autorin Michaela Koller war in Armenien unterwegs, sprach mit Vertriebenen aus Berg-Karabach, mit Helfern und Politikern. In ihrer Reportage schildert sie die politischen Verwerfungen, die Nöte und Ängste in der kleinen Kaukasus-Republik Armenien, die eingeklemmt ist zwischen feindlich gesinnten Staaten.

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Der Westen hofiert Aserbaidschan

In einem Gastkommentar für „Die Tagespost“ zeichnet der Geschäftsführer von „Christian Solidarity International“ (CSI) in Deutschland, Pfarrer Peter Fuchs, den Völkermord an den Karabach-Armeniern nach. Und er legt den Finger in eine westliche Wunde: Die Diktatur Aserbaidschan wird vom Westen als wichtiger Erdöllieferant weiterhin hofiert. Zudem profiliert sich Baku international als Austragungsort internationaler Wettbewerbe und Events. Aserbaidschan dürfe mit dem Völkermord nicht durchkommen, fordert Pfarrer Fuchs. DT/sba

Lesen Sie die Reportage aus Armenien und den Gastkommentar zum Völkermord im Kaukasus am Freitag in Ihrer „Tagespost“.

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