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BKU und Ordo socialis loben Papstenzyklika

Des Papstes neue Enzyklika sei als sozialethischer Kompass „unabdingbar“. Zudem erkenne Leo die Chancen unternehmerischer Initiative und technologischer Innovation an.
Papst Leo XIV. bei der Präsentation von "Magnifica humanitas"
Foto: IMAGO/ABACA (www.imago-images.de) | Da kann man schon mal klatschen: Papst Leo XIV. bei der Präsentation von "Magnifica humanitas".

Gerade eine knappe Woche alt und schon „unverzichtbar“: Dieses Label verleiht der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) gemeinsam mit „Ordo socialis“ der neuen Enzyklika von Papst Leo XIV. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Organisationen hervor. Der „für die gesellschaftliche Debatte unverzichtbare Grundgedanke“ von „Magnifica humanitas“ bestehe darin, „dass technologische Entwicklungen niemals losgelöst von ethischen, sozialen und politischen Voraussetzungen betrachtet werden können.“

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„In besonderer Weise“ kritisiere Papst Leo die zunehmende Konzentration wirtschaftlicher und technologischer Macht in den Händen weniger globaler Tech-Konzerne. Angesichts dieser vom Papst beschriebenen ökonomischen Machtkonzentration gelte es, das Gemeinwohl nicht nur auf nationaler Ebene anzustreben, sondern auch als Maßstab für internationale Technologiekonzerne einzufordern, so die katholische Unternehmervereinigung gemeinsam mit der Vereinigung zur Förderung der christlichen Gesellschaftslehre. Als sozialethischer Kompass sei die Enzyklika bei dieser wichtigen Aufgabe „unabdingbar“.

Zudem begrüßen die beiden Organisationen, dass der Papst daran erinnere, dass Arbeit mehr als ein ökonomischer Faktor sei; er bringe „vielmehr die Menschenwürde zum Ausdruck“. „Wo wirtschaftliche Entscheidungen allein durch Algorithmen, Automatisierung und Marktlogiken bestimmt werden, droht der Mensch zum bloßen Objekt technischer Prozesse zu werden.“ Wie schon sein Vorgänger identifiziere Leo hier ein technokratisches Paradigma und gebe „der Weltöffentlichkeit mit der katholischen Soziallehre ein passendes Instrumentarium in die Hand, um dieses Paradigma zu entwaffnen“.

Gleichzeitig betonen BKU und Ordo socialis, dass die Enzyklika sich nicht in Kritik erschöpfe, sondern ausdrücklich die Chancen technologischer Innovation und unternehmerischer Initiative anerkenne. „Wie es auch in der Enzyklika anklingt, ist es der nötige – und über eine reine Profitorientierung hinausgehende – Beitrag der Unternehmer zum Gemeinwohl, menschenwürdige und wertvolle Arbeit zu schaffen.“ (DT/jra)

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