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Sozialistische Kirche?

Ruf nach staatlicher Lenkung und Kritik am Eigennutz-Denken: Papst Leos Enzyklika „Magnifica humanitas“ hat ein Problem mit dem Kapitalismus. Dahinter steckt wohl ein Grundsatzkonflikt.
Papst Leo XIV.
Foto: IMAGO/VATICAN MEDIA/CPP (www.imago-images.de) | Mit der Nächstenliebe kann man es kaum übertreiben. Wie die gebotene Sicht auf den Eigennutz aussieht, ist weniger klar. Im Bild Papst Leo XIV. auf Gran Canaria.

Nimmt mir künstliche Intelligenz bald meinen Job weg? Die Panik vor Umwälzungen durch KI ist in vollem Gange – und vermutlich besinnt sich in der großen Ungewissheit ein jeder auf die ihm eigene weltanschauliche Vorprägung. Auch das kirchliche Lehramt. „Ein gangbarer Weg besteht zunächst darin, soziale Kriterien für Innovationen festzulegen: Jede Einführung von Automatisierung und KI sollte mit überprüfbaren Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigung, zur Umschulung der Arbeitnehmer und zur Gewährleistung ihrer Mitbestimmung einhergehen“ – so nimmt sich etwa Papst Leo XIV. in seiner neuen Enzyklika „Magnifica humanitas“ der kursierenden Befürchtungen an.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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