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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Magnifica humanitas

„Wir werden an den Gottmenschen erinnert, der sich verwundbar gemacht hat“

Papst Leos erste Enzyklika ist auch eine Absage an den Transhumanismus, sagt der Bioethiker Michael Baggot. Ein Gespräch über KI, Zensur und den Schweiß des Angesichts.
Papst Leo XIV. unterschreibt "Magnifica humanitas"
Foto: IMAGO/VATICAN MEDIA (www.imago-images.de) | Gewichtigste Unterschrift bisher: Papst Leo XIV. autorisiert seine erste Enzyklika.

Herr Professor Baggot, für wen ist so eine Sozialenzyklika eigentlich geschrieben? Für Staatsoberhäupter? Oder den Otto-Normal-Katholiken? Der Papst richtet „Magnifica humanitas“ an alle Menschen guten Willens. Es ist ein sehr tiefgründiges, ziemlich langes Dokument, dessen Aneignung Zeit braucht. Die Enzyklika wird ein wichtiges Werkzeug für katholische Pädagogen sein, um die Lehre den ihnen anvertrauten Menschen weiterzugeben. Aber es soll auch für Menschen außerhalb der Kirche von Interesse sein. Das ist vielleicht auch einer der Gründe, warum der Papst es für wichtig hielt, die ersten beiden Kapitel einem historischen Überblick über die katholische Soziallehre und einer systematischen Darstellung ihrer ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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