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Bordat v. Wiener Kreis

Wissenschaftskritik vom Feinsten: So brillant zerlegt der Philosoph und „Tagespost“-Autor Josef Bordat den logischen Empirismus.
Aufnahme aus dem Weltall mit Weltraumteleskop
Foto: IMAGO/Christian Zappel (www.imago-images.de) | Schritt für Schritt seziert der Philosoph und „Tagespost“-Autor die Wissenschaftstheorie des Wiener Kreises, zerlegt sie in ihre Einzelteile und führt sie am Ende ad absurdum.

Die Theologie relativiert ein szientistisches Weltbild, das von der Wissenschaft (insbesondere den Naturwissenschaften) Antworten auf alle – auch letzte – Fragen erwartet. Soweit die Wissenschaftskritik der Theologie. Aber ist diese – so könnte man fragen – überhaupt berechtigt, eine solche Kritik zu erheben? Ist die Theologie auf Augenhöhe mit der kritisierten Wissenschaft? Also: Ist sie selbst eine Wissenschaft? Oder ist sie doch nur der akademische Arm einer anderen Weltanschauung? Fragen, denen der Philosoph und „Tagespost“-Autor Josef Bordat in der kommenden Ausgabe der Zeitung für das Ressort „Glaube & Wissen“ nachgeht.

Was der „Wiener Kreis“ übersah

Beantworte man sie aus der Perspektive der wissenschaftlichen Weltanschauung und ziehe dabei die Wissenschaftstheorie des für dieses Weltbild maßgeblichen Wiener Kreises hinzu, nämlich den „logischen Empirismus“ und sein „empirisches Signifikanzkriterium“ – dann scheinen Zweifel hieran durchaus angemeldet werden zu müssen. So dachten viele zumindest bislang.

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Zweifel, die allerdings, wie Bordat in seinem Beitrag zeigt, schon auf den zweiten Blick kaum noch plausibel erscheinen. Schritt für Schritt seziert der Philosoph und „Tagespost“-Autor die Wissenschaftstheorie des Wiener Kreises, zerlegt sie in ihre Einzelteile und führt sie am Ende ad absurdum. So exakt und genau, dass man den Eindruck hat, man sähe dem Autor beim Denken zu. Ein Lesevergnügen der besonderen Art.  DT/reh

Lesen Sie den ausführlichen Essay Josef Bordars in der kommenden Ausgabe der "Tagespost".

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Vorabmeldung Josef Bordat

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