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Fasten mit Freude

Eine Anleitung für Familien, die Fastenzeit in der Vorfreude auf Ostern zu leben.
Aschenkreuz "to go" in Frankfurt
Foto: Frank Rumpenhorst (dpa) | 06.03.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Bruder Christophorus (l) sprengt Weihwasser auf eine Schale mit Asche bei einer kleinen Zeremonie im Liebfrauen-Klosterhof, um danach Aschekreuze als Zeichen der beginnenden ...

Zu Beginn der diesjährigen Fastenzeit erweitert die Tagespost ihr Angebot für Familien mit Kindern. Ab Donnerstag bietet die „Tagespost“ jede Woche einen Vorschlag für eine Kinderkatechese oder eine religiöse Aktivität in der Familie.

Die meisten Kinder erwarten den Beginn der Fastenzeit nicht gerade mit Begeisterung. Nach den fröhlichen Karnevalstagen hat der Verzicht auf Süßigkeiten und Lieblingsserien doch einen eher mühsamen Beigeschmack. Dabei bereiten wir uns in der Fastenzeit doch auf ein Fest vor, sogar auf das wichtigste und größte Fest der Christen: Ostern. Sich auf ein Fest vorzubereiten ist eigentlich eine freudige Angelegenheit!

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Fastenzeit ist schön

Und Grund zu Dank und Freude gibt es viel: Jesus befreit uns von der Sünde und bezahlt dafür einen hohen Preis, sein eigenes Leben. Er öffnet den Himmel für uns. All das verdienen wir uns nicht, etwa indem wir viele Vorsätze erfüllen und besonders fromm sind. Nein, er schenkt es uns gratis. Einfach aus Liebe. Daher darf die Fastenzeit eine Zeit der Vorfreude sein.

Wie wäre es also, wenn wir unseren Kindern die Fastenzeit als etwas Schönes nahebringen? Wie wäre es, wenn sie die große Liebe entdeckten, die Jesus uns am Kreuz zeigt? Wie wäre es, wenn sie den Sinn der Fastenzeit begreifen, ohne in ihren Kinderherzen falsche Gedanken oder Bilder über Gott zu entwickeln? Er ist ein himmlischer Vater, der seine Kinder unendlich liebt und keine Mühen scheut, um das große Hindernis der Sünde, das uns von ihm trennt, aus dem Weg zu räumen.  

Fasten – wofür eigentlich?

Ein guter Fußballer zu werden erfordert kontinuierliches Training. Im Orchester mitzuspielen ist nur möglich, wenn man zu Hause fleißig sein Instrument übt. Trainieren und Üben macht oft keinen Spaß und ist nicht immer schön und angenehm. Aber wenn man ein bestimmtes Ziel vor Augen hat, wird das Training positiv und sinnvoll. Die Fastenzeit ist wie eine intensive Trainingszeit. Aber was trainieren wir da? Wir trainieren unser Herz und die Fähigkeit, uns für Jesus und unsere Freundschaft mit ihm zu entscheiden. Bei uns Menschen ist es nämlich so, dass wir immer wieder andere Dinge Jesus gegenüber bevorzugen. DT/fha

In der kommenden Ausgabe der „Tagespost“ finden Sie sechs konkrete Vorschläge, die Fastenzeit in der Familie zu gestalten. 

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