Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Interview

„Was heißt konservativ?“

Und ist konservativ rechts? Kommt auf die Definition an, meint der Think-Tank-Vorsitzende und Autor Andreas Rödder.
Andreas Rödder ist Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Foto: IMAGO/Oryk HAIST (www.imago-images.de) | Andreas Rödder ist Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Er ist gewissermaßen Experte für das Konservativsein: Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hat nicht nur eine Agenda für Deutschland mit dem Titel „Konservativ 21.0“ geschrieben, er ist auch Vorsitzender der liberal-konservativen Denkfabrik R21.  Laut Rödder ist der Konservative „menschenfreundlich“, insofern er den Wandel für den Menschen verträglich gestalten wolle - während der Radikal-Progressive ihn künstlich herbeiführen, der Traditionalist ihn verhindern und der Reaktionäre ihn zurückdrehen wolle. Das sei dem Konservatismus abseits von jedem Inhalt und abseits von jeder national-politischen Färbung gemein. 

Lesen Sie auch:

Kulturkampf? Kein Problem

Rödder erklärt im Gespräch mit der „Tagespost“, wann ein Konservativer „rechts“ ist – und warum er kein Problem mit dem Begriff des „Kulturkampfes“ hat. Der Historiker erläutert sein Verständnis von Konservatismus, Cancel-Culture sowie seine Prognose für die US-Wahl. Der Publizist betont auch, dass der Konservative eine gewisse Gelassenheit an den Tag legen könne. Er nehme keine absoluten Wahrheiten für sich in Anspruch und sehe sie auch bei anderen kritisch. DT/smo

Katholischen Journalismus stärken

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stärken Sie katholischen Journalismus!

Unterstützen Sie die Tagespost Stiftung mit Ihrer Spende.
Spenden Sie direkt. Einfach den Spendenbutton anklicken und Ihre Spendenoption auswählen:

Die Tagespost Stiftung-  Spenden

Das komplette Interview lesen Sie in der kommenden Ausgabe.

Themen & Autoren
Vorabmeldung Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Weitere Artikel

Wenn der Römer essen geht, darf es auch mal der Chinese sein. Das reicht für eine Nachbetrachtung zum Konsistorium.
18.01.2026, 05 Uhr
Mario Monte
Leo XIV. würdigt das Päpstliche Institut für Christliche Archäologie in Rom 100 Jahre nach dessen Gründung.
19.12.2025, 11 Uhr
Stefan Heid
Martin Hähnel sorgte dafür, dass Sebastian Ostritsch seinen abgesagten Vortrag an anderer Stelle halten konnte. Der eigentliche Verlierer ist für ihn die katholische Bildungskultur.
04.12.2025, 10 Uhr
Martin Hähnel

Kirche

Die Piusbruderschaft kündigt neue Bischofsweihen an und setzt damit Rom unter Druck. Papst Leo steht vor einer diplomatischen Herkulesaufgabe.
03.02.2026, 11 Uhr
Sebastian Ostritsch
Die katholische Kirche galt einmal als die stabile Institution an sich. Der Synodale Weg zeigt, dass dies nicht mehr so ist. Welche Fragen das aufwirft, kann man bei Arnold Gehlen lernen.
02.02.2026, 12 Uhr
Sebastian Sasse