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Sehnsucht, in guter Gemeinschaft frei zu sein

Bereichernde Begegnungen jenseits des Alltags will Pascal Eckert mit seiner Initiative der "Vater-Kind-Wochenenden" schaffen. Unterstützt wird er von der Gemeinschaft Emmanuel.
Vater-Kind-Beziehung stärken
Foto: Peter Kneffel (dpa) | Im letzten Jahr seien 30 Väter mit 50 Kindern und ein Priester beim Vater-Kind-Wochenende dabei gewesen, so Pascal Eckert. „Wir rechnen dieses Jahr mit etwa der gleichen Anzahl.“

Pascal Eckert ist mit einem Team von der Gemeinschaft Emmanuel verantwortlich für eine neue Initiative: die Vater-Kind-Wochenenden. Im Gespräch mit der „Tagespost“ erzählt der Ingenieur aus dem unterfränkischen Kitzingen, wie er auf die Idee kam, die Wochenenden zu veranstalten, die bereichernde Begegnungen jenseits des Alltags sein sollen.

Gemeinsam Zeit mit den Kindern zu verbringen, macht allen Freude

„Die Idee zu diesem Wochenende ist eine Antwort auf die Fragen: Was macht uns als Vätern einer katholischen Gemeinschaft Freude, was verbindet uns mit Vätern, die keine Kirchgänger sind, für die Glaube und Kirche nur am Rande eine Rolle spielen – oder auch gar nicht (mehr) – oder nie gespielt haben? Die keinen Platz für sich in der Kirche sehen oder die durch die Herausforderungen des Alltags für die Frage nach Gott keinen Ort und keine Zeit sehen? Was können wir auf einfache Weise mit ihnen unternehmen, weil wir nicht unter uns bleiben wollen, in der katholischen Blase, sondern Freundschaft und Beziehung mit anderen Vätern suchen“

Die Antwort liege auf der Hand: „Gemeinsam Zeit mit unseren Kindern verbringen, das macht uns allen Freude.“ In vielen Gesprächen und Begegnungen im Alltag merke man, dass auch andere die Sehnsucht danach hätten, in guter Gemeinschaft frei zu sein, um mit ihren Kindern und anderen Vätern etwas zu unternehmen und dabei in eine besondere Vater-Kind-Beziehung zu investieren. „Das ist echte Quality-Time. Das ist eine Exklusivität, die sich jeder leisten kann.“

Einladung auf der Grundlage des katholischen Glaubens

Im letzten Jahr seien 30 Väter mit 50 Kindern und ein Priester dabei gewesen, so Eckert. „Wir rechnen dieses Jahr mit etwa der gleichen Anzahl.“ Willkommen sei jeder, der sich angesprochen fühle. „Man muss kein praktizierender Christ sein, um teilzunehmen. Klar ist, dass es eine katholische Veranstaltung ist, zu der wir auf der Grundlage unseres Glaubens einladen und aus dem heraus das Wochenende gestaltet wird.“ Christliche Impulse und Gemeinschaft stellten den Mehrwert des Wochenendes dar. Aber grundsätzlich funktioniere ein Vater-Kind-Wochenende auch ohne christlichen Bezug. „Für jeden, der dafür offen ist, kann das Wochenende eine Bereicherung sein.“

DT

Wie die Vater-Kind-Wochenenden ablaufen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 28. März 2019.

Themen & Autoren
Maximilian Lutz Glaube Katholizismus

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