„Roadmap to Reality: Carlo Acutis and Our Digital Age” soll der Streifen heißen, der das Leben des designierten Heiligen Carlo Acutis darstellen soll. Nun haben zwei katholische Institutionen – National Eucharistic Congress, Inc. und das McGrath-Institut der katholischen Universität von Notre Dame – dem Projekt zugesagt. Das gab die Produktionsfirma „Castletown Media“ bekannt.
„Wir freuen uns, diese beiden außergewöhnlichen Partner willkommen zu heißen,“ so CastleTown-Media-CEO und Regisseur des Films Tim Moriarity. Carlo Acutis helfe der Bewegung des National Eucharistic Revival dabei, den katholischen Glauben an die Realpräsenz neu zu entzünden. Das McGrath-Institut bringe Einsichten in die Herausforderungen, die das digitale Zeitalter an katholische Familien stelle. „Diese Kollaborationen ermöglichen es uns, die Wirkung unseres Filmes zu vertiefen, und Katholiken dazu zu inspirieren, die Herausforderungen der digitalen Zeit mit Glaube und Weisheit anzunehmen“, so Moriarty.
Schlüsselrolle für katholische Bildung
„Der zukünftige Heilige Carlo Acutis ist ein moderner Apostel, der junge Menschen inspirieren kann, das unglaubliche Geschenk der Eucharistie zu entdecken“, so Bischof Andrew Cozzens, Vorsitzender des National Eucharistic Revival und Bischof von Crookston, Minnesota. „Carl ist das Vorzeigebeispiel für die Art eucharistischen Missionars, der jeder Katholik durch das Eucharistische Revival werden soll, wie wir Bischöfe hoffen.“ Die US-amerikanische Bischofskonferenz (USCCB) erhielt bei ihrer Novembervollversammlung vor kurzem eine Vorschau des Films, der im Frühling 2025, pünktlich zur geplanten Heiligsprechung von Carlo Acutis, in die US-amerikanischen Kinos kommen soll.
„Dieser Film passt perfekt in unsere Mission“, so Timothy O’Malley, Bildungsdirektor am McGrath-Institut. Laut O’Malley sei es eine Gelegenheit, dafür zu sorgen, dass der Film nicht nur Kinopublikum erreicht, sondern zukünftig auch eine Schlüsselrolle für katholische liturgische Bildung in den USA spielt.
Sich nicht vor Technologie verstecken
„Die Kirche muss den tiefen Herausforderungen begegnen, die die digitale Technologie an persönliche Freiheit stellt“, so Brett Robinson, stellvertretender Direktor für Engagement am McGrath-Institut. „Viele junge Menschen sind durch Sucht an ihr Handy gekettet. Die Kirche hat eine Führungschance, wenn sie echte, menschliche Verbundenheit und geistliche Freiheit fördert“, so Robinson. Carlo Acutis habe sich nicht vor Technologie versteckt, aber auch gewusst, wie man sein Leben so ordnet, dass sie Liebe zu Gott an erster Stelle steht.
Laut dem Produzenten des Filmes, Jim Wahlberg, stoße die Botschaft Acutis‘ bei Menschen in allen Lebenslagen auf Gehör. „Durch Partnerschaften mit Organisationen aus Evangelisierung und Bildung wollen wir Carlo als Lotsen durch die digitale Welt präsentieren.“ DT/sdu
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