Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Queere Dogmas

Sexuelle Vielfalt“ könnte zum gesellschaftlichen „Kipppunkt“ werden

Die Kulturjournalistin Ute Cohen kritisiert in einer Kolumne, dass manche Vielfalt rufen, aber nur noch Queerness und Transidentitäten promoten.
Sexuelle Vielfalt
Foto: Peter Steffen (dpa) | „Sexuelle Vielfalt“ droht zum gesellschaftlichen „Kipppunkt“ zu werden, wenn sie „in einem Meer von sinnentleerten Definitionen“ zerfließt, meint Ute Cohen.

Die Kulturjournalistin Ute Cohen warnt davor, dass „sexuelle Vielfalt“ zum gesellschaftlichen „Kipppunkt“ werden könnte, wenn sie „in einem Meer von sinnentleerten Definitionen“ zerfließe und „den natürlichen Wandel der Dinge ersetzt durch Propaganda und Aktivismus“. 

Lesen Sie auch:

Cohen konkret: „Diejenigen, die Vielfalt rufen, aber nur noch Queerness und Transidentitäten promoten, steuern auf einen gesellschaftlichen Kipppunkt zu, in dem Vielfalt zur Einförmigkeit mutiert und der queere Imperativ der Queeren Internationalen gilt. Deshalb ist es höchste Zeit, die falschen Feindbilder als Fakes zu entlarven und die wahre Diversität sogenannten konservativen Lebens zu zeigen.“

Die „ganze Härte des Katholizismus“, aber auch „Sinnlichkeit und Weichheit“

In einer aktuellen Ausstellung im Diözesanmuseum in Freising bekomme man dagegen die katholische Vielfalt der drei Ks zu spüren: Kirche – Körper – Kunst. Die „verdammte Lust“ bekomme „die ganze Härte des Katholizismus zu spüren, aber auch seine Sinnlichkeit und Weichheit. Knackig, kitzlig, kühn ist diese Ausstellung, in der die alten Ks sich mit neuen verschmelzen, ohne im Meer des Unsäglichen, im Ozean des Nichtssagenden zu versinken“. 

Ute Cohens Fazit: „Katholiken wissen um den Widerspruch zwischen christlicher Lehre und Leben. Den derzeitigen Apologeten des queeren Dogmas führen sie drei K vor Augen, die aus dem Leben schöpfen und sich nicht mit sterilen Worten samt Sternchen und Akronymen begnügen. Vor allem aber rufen sie den Dogmatikern in Erinnerung, dass Kunst die Fülle des Lebens weit besser ergreift als Feindbilder, Fakes und Fisimatenten.“  DT/mee

Ute Cohen über den aktuellen Kulturkampf rund um die „Vielfalt“. Lesen Sie die ganze Kolumne von Ute Cohen in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“

Themen & Autoren
Vorabmeldung Katholikinnen und Katholiken

Weitere Artikel

Regensburger Laien kritisieren Jan Böhmermann für dessen Verunglimpfung der Lebensrechtsbewegung. Richtig so. Niveau scheint für den selbsternannten Satiriker ein Fremdwort zu sein.
05.12.2025, 17 Uhr
Sebastian Sasse

Kirche

Die katholische Kirche galt einmal als die stabile Institution an sich. Der Synodale Weg zeigt, dass dies nicht mehr so ist. Welche Fragen das aufwirft, kann man bei Arnold Gehlen lernen.
02.02.2026, 12 Uhr
Sebastian Sasse
ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp beklagt fehlende Antworten Roms auf Schreiben des Synodalen Weges. Tatsächlich hat der Vatikan mehrfach reagiert.
02.02.2026, 16 Uhr
Dorothea Schmidt