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Justus Frantz: Angst vor dem Dritten Weltkrieg

Fragen rund um eine mögliche Eskalation in der Ukraine und einen drohenden dritten Weltkrieg beschäftigen den Dirigenten Justus Frantz.
Dirigent Justus Frantz
Foto: Carsten Rehder (dpa) | Welche Frage Justus Frantz Gott einmal stellen möchte? „Ob er eingreifen würde, wenn ein dritter Weltkrieg mit atomarer Vernichtung droht.“ 

Der bekannte Dirigent Justus Frantz antwortet im „Tagespost“-Fragebogen („Esthers Fragen“) auf die Frage, was ihn derzeit am meisten beschäftige, mit: „Die Eskalation in der Ukraine, die zu einem dritten Weltkrieg führen kann und den dann kaum jemand überlebt.“ 

Angst vor "Entsetzlichkeit des Krieges"

Dementsprechend fällt auch die Antwort des Erfinders des SHMF (Schleswig-Holstein Musik Festival) und der Philharmonie der Nationen aus, wenn es um das Thema Angst geht. Wovor Justus Frantz Angst habe: „Vor der Entsetzlichkeit des Krieges“, antwortet der 78-Jährige. 

Einen Bezug zum Krieg lässt auch sein Lieblingsbibelvers erahnen: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen – so erweist ihr euch als Kinder unseres Vaters im Himmel, denn er lässt seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ 

Welche Frage Justus Frantz Gott einmal stellen möchte? „Ob er eingreifen würde, wenn ein dritter Weltkrieg mit atomarer Vernichtung droht.“  DT/mee

Justus Frantz beantwortet den „Tagespost“-Fragebogen von Esther von Krosigk. Lesen Sie den ganzen Text in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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