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"Die Neue Ordnung": Die Antwort der Kritiker

Bernhard Emunds, Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip und Christof Mandry plädieren in der "Tagespost" für substanziellen Dialog und wissenschaftlichen Diskurs.
Marianne Heimbach-Steins
Foto: dpa | Für substanziellen Dialog und wissenschaftlichen Diskurs: Marianne Heimbach-Steins.

In der "Tagespost" vom 13. Juni nahmen zahlreiche Autoren "Die Neue Ordnung" von Pater Ockenfels gegen Rechtspopulismus-Vorwürfe in Schutz. Jetzt antworten seine Kritiker.

Rechte Hetze hat ein beunruhigendes Ausmaß angenommen

Die zunehmende politische Polarisierung unserer Gesellschaft nötigt zur Auseinandersetzung. Rechte Hetze und die zunehmende Verharmlosung politischer Gewalt haben ein beunruhigendes Ausmaß angenommen. Sie senken die Akzeptanzschwelle für politisch motivierte Gewalttaten und tragen zu einer Verrohung des gesellschaftlichen Klimas bei. Verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger, nicht zuletzt wir als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, können nicht tatenlos beiseite stehen.

Hemmschwelle zur Gewalt sinkt

Die Hemmschwelle zur Anwendung verbaler wie physischer Gewalt sinkt; diese Entwicklung wird durch rechtspopulistische und rechtsextreme Kräfte befeuert, die im Internet, in Parteiprogrammen und in Parlamenten und leider auch in Publikationsorganen, die mit wissenschaftlichem Anspruch auftreten, Ausgrenzung, Diffamierung und Spaltung betreiben.

Mit Blick auf diese Entwicklungen, aber noch vor der jüngsten Zuspitzung durch den Mord an Walter Lübcke hat sich die Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik vor einigen Monaten dazu entschlossen, sich von der traditionsreichen Zeitschrift "Die Neue Ordnung" (NO) und deren Herausgeber und verantwortlichen Chefredakteur Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels OP zu distanzieren.

DT/ari

 

Zur Begründung dieses Schrittes lesen Sie die ausführliche Darlegung in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 4. Juli 2019.

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Redaktion Wolfgang Ockenfels

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