San Sebastián de Garabandal

Die Kirche entscheidet

Der Kinofilm „Garabandal. Gott allein weiß es“ stellt überzeugend die Ereignisse um die Marienerscheinungen in Nordspanien dar.
Ein Kinofilm über eine Marienerscheinung in der Filmkritik
Foto: Robert Michael (ZB) | Der Kinofilm "Mater Spei A.I.E." handelt von angeblichen Marienerscheinungen, die sich im nordspanischen San Sebastián de Garabandal ereigneten.

Der Kinofilm des spanischen Unternehmens „Mater Spei A.I.E.“ handelt von angeblichen Marienerscheinungen, die sich im nordspanischen San Sebastián de Garabandal zwischen 1961 und 1965 ereignet haben. Bei den vorgeblichen Marienerscheinungenim nordspanischen San Sebastián de Garabandal hielt sich die Kirche offiziell in ihrer Beurteilung zurück. 1992 schrieb der damalige Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Ratzinger an den für Garabandal zuständigen Bischof von Santander, dass er „es nicht für angemessen hält, direkt einzugreifen.“ 

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Eine Erscheinung

Der Film beginnt 1966 mit einer kurzen Szene, in der Conchita (Belén Garde) unterscheiben soll, dass die Erscheinungen Mariens in Garabandal eine „Täuschung“ gewesen sei. Dann erzählt der Film von dem dahin unbekannten Regisseur Brian Alexander Jackson die Geschichte in einer ausgedehnten Rückblende. Zunächst erfahren die  vier Mädchen Conchita, Jacinta, Mari Loli und Mari Cruz  eine Erscheinung des Erzengels Michael. Die Die Aufregung wird in dem gut 100 Einwohnerdorf noch größer, als einige Tage später, am 2. Juli 1961, die vier Mädchen behaupten, die Mutter Gottes als Unsere Liebe Frau vom Berg Karmel gesehen zu haben. Mehr als zweitausend private Offenbarungen folgen in den nächsten vier Jahren. Der auch schauspielerisch hochwertige Film nimmt aber selbst keine Beurteilung vor und überlässt dies der Kirche. Inzwischen hat der Bischof von Santander bestätigt, dass die Erscheinungen nicht dem Glauben der Kirche widersprechen.  

DT/ari

Mehr über die Marienerscheinungen, die sich im nordspanischen San Sebastián de Garabandal zwischen 1961 und 1965 ereignet haben sollen, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe

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