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Gänswein: Benedikts Krankheit ist „am Abklingen“

Eine Gesichtsrose, an der der emeritierte Papst nach seiner Reise nach Regensburg erkrankt war, sei schmerzhaft, führe aber nicht zum Tode, so Erzbischof Gänswein. Die Überschriften einiger Medienberichte hätten einen falschen Eindruck vermittelt.
Benedikt XVI. besucht kranken Bruder Georg
Foto: Armin Weigel (dpa) | Die Krankheit war ausgebrochen, als der emeritierte Papst Mitte Juni nach Regensburg reiste, um seinen zu diesem Zeitpunkt schwerkranken Bruder Georg Ratzinger zu besuchen.

Der an Gesichtsrose erkrankte emeritierte Papst Benedikt XVI. befindet sich auf dem Weg der Besserung. Wie Benedikts Privatsekretär, Kurienerzbischof Georg Gänswein, dem „Südkurier“ mitteilte, sei die Krankheit „am Abklingen“. Die Medikamente würden bereits seit einigen Tagen zurückgefahren.

Schmerzen, "die ich meinem ärgsten Feind nicht wünsche"

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Darüber hinaus erklärte Gänswein, der sich zurzeit auf Heimaturlaub im Schwarzwald befindet, dass die Gesichtsrose eine Erkrankung sei, „die schmerzhaft ist, aber nicht zum Tode führt“. Gänswein wörtlich: „Das sind Schmerzen, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünsche.“ Vor gut einer Woche hatte die „Passauer Neue Presse“ unter Berufung auf den Publizisten Peter Seewald berichtet, Benedikt sei „schwer erkrankt“

Die Krankheit war ausgebrochen, als der emeritierte Papst Mitte Juni nach Regensburg reiste, um seinen zu diesem Zeitpunkt schwerkranken Bruder Georg Ratzinger zu besuchen. Dieser verstarb am 01. Juli, wenige Tage nach Benedikts Abreise. „Nach dem Tod des Bruder kamen die Schmerzen“, so Gänswein. Kritisch äußerte sich der Privatsekretär des Emeritus zu den Überschriften einiger Medienberichte über Benedikts Erkrankung: Diese hätten manchmal suggeriert, dass Benedikt bereits auf dem Sterbebett liege.

DT

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