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Adrian Galbas wird neuer Erzbischof von Warschau

Der Pallottiner löst damit Kardinal Kazimierz Nycz ab. Dieser hatte bereits Anfang 2023 Papst Franziskus sein Rücktrittsgesuch übergeben. 
Der neue Warschauer Erzbischof Adrian Galbas im Vatikan
Foto: IMAGO/Grzegorz Galazka (www.imago-images.de) | In der polnischen Bischofskonferenz ist Galbas seit 2020 für die Kommission für das Laienapostolat zuständig. Außerdem ist er Delegierter für die Schönstattbewegung und sitzt in der Kommission für polnische Auswanderer.

Papst Franziskus hat Adrian Jozef Galbas zum nächsten Erzbischof von Warschau ernannt. Das teilte die apostolische Nuntiatur mit. Damit folgt Galbas auf Kardinal Kazimierz Nycz. Dieser erreicht im Februar das für Kardinäle übliche Renteneintrittsalter von 75. Nach eigenen Angaben hatte er Franziskus bereits Ende 2023 seinen Rücktritt angeboten. Galbas war zuvor Koadjutorerzbischof der Erzdiözese Kattowitz, die er seit Mitte 2023 auch leitete.

Ein Pallotiner an der Spitze 

Der künftige Erzbischof stammt aus Oberschlesien. Er studierte Philosophie und Theologie am Priesterseminar der Pallotiner in Ołtarzew und empfing die Priesterweihe im Mai 1994. Der 56-Jährige studierte nach seiner Priesterweihe Pastoraltheologie und Journalismus und promovierte schließlich in Warschau im Fach Spiritualität. Galbas war ab 1998 Präfekt im Priesterseminar in Oltarzew und ab 2002 Berater im Provinzvorstand der Pallotiner. Als Seelsorger wirkte er zwischen 2003 und 2011 in Posen.

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Ab 2011 war Galbas Ordensprovinzial der Pallotiner, bis Franziskus ihn zum Titularbischof von Naissus und Weihbischof in Ełk ernannte. Ab 2021 hatte Galbas administrative Positionen als Koadjutorerzbischof von Kattowitz und als Apostolischer Administrator des vakanten Bistums Sonowiec inne. In der polnischen Bischofskonferenz ist Galbas seit 2020 für die Kommission für das Laienapostolat zuständig. Außerdem ist er Delegierter für die Schönstattbewegung und sitzt in der Kommission für polnische Auswanderer. DT/sdu

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