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Synodalbüro schließt zum 1. Juli

Nach der gescheiterten Finanzierung durch den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) kann sich das Büro nicht mehr halten. Alle Social-Media-Kanäle werden eingefroren - bis auf Weiteres.
Synodaler Weg: Das Veto der vier Bischöfe zeigt Auswirkungen
Foto: Frank Rumpenhorst (dpa) | Das Veto der vier Bischöfe zeigt Auswirkungen: Das Büro des Synodalen Weges kann sich nicht mehr halten.

Es war vorläufig die letzte Meldung des Synodalbüros auf Instagram und Facebook: Diese Medienkanäle würden ab sofort bis zu einer Reaktivierung durch den Synodalen Ausschuss eingefroren. Das ist die Folge des Vetos, das die vier Bischöfe Oster, Voderholzer, Hanke und Woelki gegen die Finanzierung des Synodalen Ausschusses durch den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) eingelegt haben.

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Nach Angaben einer Sprecherin der Deutsche Bischofskonferenz (DBK) kann die Social-Media-Stelle aufgrund der fehlenden Finanzierung nicht gehalten werden, teilte "katholisch.de" am Donnerstag mit. Am 1. Juli wird das gesamte Synodalbüro geschlossen.

Suche nach alternativer Finanzierung

Das Büro war seit Beginn des Synodalen Wegs im Jahr 2019 zuständig für alle inhaltlichen und organisatorischen Fragen des Reformprojekts. Die Mitarbeiter,  die vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und der Deutsche Bischofskonferenz (DBK) eingestellt worden waren, haben auch die Social-Media-Kanäle betreut. Nach drei Jahren „intensiver Diskussionen, Dialoge und Reformbemühungen“ gehe es jetzt in eine „Phase der Umsetzung auf regionaler und natürlich weltkirchlicher Ebene“, so die Sprecherin weiter. 

Entscheidungen über den Haushalt des VDD müssen einstimmig von den 27 Diözesanbischöfen gefällt werden. Da dies nicht gegeben war, ist die Finanzierung des neuen Gremiums erst einmal vom Tisch. Die Mehrheit der deutschen Bischöfe hält dennoch am Synodalen Ausschuss fest und will alternative Finanzierungsmöglichkeiten finden.  DT/dsc

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