Bekehrung

Eine junge Frau findet ihre Berufung

Vom Glück der Konversion: Getauft wurde sie evangelisch, heute ist Franziska Schulschwester.
Auerbacher Schulschwestern
Foto: Privat | Franziska ließ die Neugier nicht mehr los und sie beschäftigte sich mit dem Rosenkranzgebet, las die „Wunderbaren Geschichten“ der Mutter Teresa und „Maria von Guadalupe“ und fand dadurch einen ganz neuen Zugang zu ...

Ihre Berufungsgeschichte ist alles andere als konventionell: Franziska Gresik, die heute als Schwester Veronika Auerbacher Schulschwester ist, wurde evangelisch getauft. Im oberfränkischen Bayreuth als Einzelkind aufgewachsen, ging sie nach ihrer Zeit im Flötenchor nur mehr zur Konfirmation und an Weihnachten in den Gottesdienst. „Der Glaube hat keine besondere Rolle gespielt“, sagt sie. Trotzdem habe sie jeden Abend gebetet, wie sie es als Kind gelernt hatte.

Die Sehnsucht nach etwas anderem brannte in ihr

Nach dem Abitur begann Franziska in Würzburg mit dem Studium der Sozialen Arbeit. Damals suchte sie „die Erfüllung in meinen Aufgaben, im Freundeskreis, in der Familie“. Doch die Sehnsucht nach etwas anderem brannte in ihr: „Ich fühlte, dass immer eine Leere blieb, trotz all des Guten, das ich erfahren durfte.“

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Nach dem Studium konnte sie sich einen lang gehegten Traum erfüllen – es ging für ein halbes Jahr als Au-pair-Mädchen nach Irland. Kurz davor ging es für Franziska und ihre Freundin, die später ihre Firmpatin werden sollte, nach Barcelona, wo die beiden sehr offen über den katholischen Glauben sprechen konnten. „Einige falsche Annahmen meinerseits wurden zurechtgerückt. Besonders hinsichtlich der Verehrung der Muttergottes“, sagt sie im Rückblick. Deshalb trage sie seither die Wunderbare Medaille und habe sich besonders der Führung Mariens anvertraut.

Franziska ließ die Neugier nicht mehr los und sie beschäftigte sich mit dem Rosenkranzgebet, las die „Wunderbaren Geschichten“ der Mutter Teresa und „Maria von Guadalupe“ und fand dadurch einen ganz neuen Zugang zu Jesus, zur Muttergottes und den Heiligen.  DT/reg

Wie die junge Frau den Weg zum Ordensleben fand, berichtet sie in der nächsten Ausgabe der „Tagespost“.

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