Johannes Laichner, Direktor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich, legt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Das geht aus einer Pressemitteilung von Missio vom Donnerstag hervor. Der Priester habe das zuständige Dikasterium in Rom und den Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Erzbischof Franz Lackner, am Mittwoch persönlich über seine Entscheidung in Kenntnis gesetzt. Er sei „nach reiflicher Überlegung und intensivem Gebet zu dem Entschluss gekommen“, sein Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich aus gesundheitlichen Gründen zurückzulegen.
Missio Österreich führe seine Arbeit für „die Ärmsten der Armen“ bis zur Ernennung eines Nachfolgers ungehindert fort. Man werde „weiterhin der verantwortungsvollen Aufgabe nachkommen, den Aufbau der wachsenden Weltkirche zu unterstützen und Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsprojekte in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu fördern“. Johannes Laichner ist seit sechs Wochen, genauer seit dem 1. September 2026, Nationaldirektor von Missio Österreich. Er folgte auf Pater Karl Wallner (Jahrgang 1982), der das Hilfswerk zehn Jahre leitete. Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) wirken seit 1922 in 150 Ländern der Welt. Als eine der größten Spendenorganisationen in Österreich engagiert sich Missio Österreich mit Papst Leo XIV. an der Spitze für die Stärkung der wachsenden Weltkirche, vor allem in den armen Ländern. DT/elih
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