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US-Kardinal DiNardo begrüßt Untersuchung der McCarrick-Akten

Eine erste Stellungnahme des Vatikan zu den Vorwürfen des emeritierten US-Nuntius Viganò begrüßte der Vorsitzende der US-Bischöfe. Zudem bekräftigte er seine Unterstützung für Papst Franziskus.
DiNardo lobt Reaktion des Vatikan in Missbrauchskrise
Foto: Pacific Press (Pacific Press via ZUMA Wire) | Papst Franziskus unternehme nun zusätzliche Schritte, um sicherzugehen, dass die Gläubigen von der bösen Kraft sexuellen Missbrauchs beschützt seien, so DiNardo.

Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo, hat die Entscheidung des Vatikan begrüßt, eine gründliche Untersuchung aller Akten zum Fall McCarrick anzuordnen. Im Namen aller US-Bischöfe äußerte er sich lobend zur Erklärung des Vatikan vom vergangenen Wochenende. Diese skizziere, „dass Papst Franziskus zusätzliche Schritte unternimmt, um sicherzugehen, dass die Gläubigen von der bösen Kraft sexuellen Missbrauchs beschützt sind“, so DiNardo in einer Stellungnahme.

Nur die Wahrheit könne dafür sorgen, dass sich die Sünden der Vergangenheit nicht wiederholen

Der Vatikan hatte am Wochenende erklärt, relevante Daten ermitteln, in ihren historischen Zusammenhang stellen und objektiv bewertet zu wollen. Dabei werde die Erkenntnis nicht ausgeschlossen, dass früher "Maßnahmen ergriffen wurden, die nicht im Einklang stehen mit dem gegenwärtigen Ansatz, dem Weg der Wahrheit zu folgen, wohin immer er führen möge". Die Ergebnisse würden zu gegebener Zeit veröffentlicht, hieß es in der Erklärung des Vatikan.

Die dringliche Einladung des Heiligen Vaters, Kräfte zu bündeln im Kampf gegen die gefährliche Geißel des Missbrauchs innerhalb der Kirche und darüber hinaus, „wurde von den Bischöfen der Vereinigten Staaten eifrig angenommen, und das wird auch weiterhin so sein“, schrieb Kardinal DiNardo. Nur die Wahrheit könne dafür sorgen, dass die „schrecklichen Sünden der Vergangenheit nicht wiederholt werden“.

DiNardo lobt Mut der Opfer sexuellen Missbrauchs

Zudem lobte der Erzbischof des Bistums Galveston-Houston den Mut der Opfer sexuellen Missbrauchs, ihr Leiden öffentlich zu machen. Diesem müsse nun der Mut der Geistlichen zur Seite gestellt werden, „mit Gerechtigkeit zu antworten“. Alle US-Bischöfe, so DiNardo, stünden im Gebet vereint an der Seite von Papst Franziskus.

DT/mlu

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Daniel DiNardo Erzbischöfe Missbrauchskrise Papst Franziskus

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