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Robert George: Wie Katholiken für Religionsfreiheit eintreten können

"Verschafft euch Gehör!": Der amerikanische Rechtswissenschaftler und Philosoph Robert George nennt fünf Dinge, die Katholiken tun können, um die internationale Religionsfreiheit zu stärken.
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Foto: Karl-Josef Hildenbrand (dpa) | Robert George fordert auch von Personen in führenden Positionen, über Gräben hinweg zu diskutieren und zusammenzuarbeiten.

Der katholische Rechtswissenschaftler Robert George regt Katholiken dazu an, sich stärker für die Religionsfreiheit weltweit einzusetzen. Dazu könnten Katholiken fünf Dinge tun, erklärte der politische Philosoph beim Gipfel der US-Kommission für die Internationale Religionsfreiheit in Washington, D.C. Die erste Maßnahme, um der Missachtung von Religionsfreiheit entgegenzuwirken sei das Gebet, so George. Der zweite Punkt: „Verschafft euch Gehör!“ Katholiken müssten gegenüber ihren politischen Vertretern klarmachen, dass Religionsfreiheit für sie Priorität habe – im eigenen Land, wie auch international. „Drittens gibt es wunderbare Organisationen, manche von ihnen sind katholisch, die unsere finanzielle Unterstützung verdienen“, fuhr George fort. Wenn man Gott danken und etwas zurückgeben wolle, dann sei Religionsfreiheit eine unterstützenswerte Sache.

Viertens müsse man sich informieren und mit den Menschen in den Pfarreien, Familien und Gemeinden sprechen. „Es gibt das Internet. Jeder kann sich über den Schutz der Religionsfreiheit informieren.“ Als fünften Punkt empfahl George die Zusammenarbeit von führenden Religionsvertretern und den Gemeinden, um für gemeinsame Werte einzutreten. Zudem forderte George Personen in führenden Positionen auf, über historische, theologische und religiöse Gräben hinweg miteinander zu sprechen und zusammenzuarbeiten, um einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben.

Das Treffen der US-Kommission für die Internationale Religionsfreiheit fand anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Religious Freedom Act statt. Die Vorsitzenden der Kommission diskutierten zusammen mit dem Rechtswissenschaftler über die aktuelle Bedrohung für die Religionsfreiheit.

DT/mlu

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