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Papst bekräftigt Nein zu Segensfeiern für homosexuelle Paare

Diese Position habe der Vatikan bereits gegenüber den deutschen Bischöfen klargestellt, betont Leo XIV. Die Einheit der Kirche solle nicht an sexuellen Fragen hängen.
Papst Leo XIV. auf dem Rückflug aus Afrika
Foto: IMAGO/ABACA (www.imago-images.de) | Der Heilige Stuhl sei nicht mit der formalisierten Segnung von Paaren einverstanden: Dies bekräftigte Papst Leo XIV. auf dem Rückflug aus Afrika.

Der Papst hat das Nein des Vatikans zu Segensfeiern für homosexuelle Paare, wie sie jüngst in Deutschland der Münchner Kardinal Reinhard Marx in seinem Erzbistum erlaubt hat, bekräftigt. Auf dem Rückflug von seiner mehrtägigen Afrikareise betonte Leo XIV. vor den mitgereisten Journalisten, der Heilige Stuhl habe bereits mit den deutschen Bischöfen gesprochen und „klargestellt, dass wir nicht mit der formalisierten Segnung von Paaren einverstanden sind – in diesem Fall homosexuellen Paaren – oder von Paaren in irregulären Situationen“.

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Gleichzeitig verwies der Papst auf die bestehende Praxis allgemeiner Segnungen. „Wenn ein Priester am Ende der Messe den Segen gibt, wenn der Papst am Ende einer großen Feier den Segen gibt, dann gibt es Segnungen für alle Menschen.“ Wichtig sei auch zu verstehen, dass die Einheit oder Spaltung der Kirche sich nicht um sexuelle Fragen drehen sollte, betonte Leo XIV. ausdrücklich. Es gebe andere Fragen, die „viel größer und wichtiger“ seien – etwa Gerechtigkeit, Gleichheit, die Freiheit von Männern und Frauen sowie die Religionsfreiheit.

Leo XIV. stellt Franziskus-Äußerung klar

Der Papst ging auch noch einmal auf die Worte seines Vorgängers Franziskus ein, der 2024 in einem Interview gesagt hatte, auch Paare, die nicht dem Ideal der katholischen Kirche entsprechen, könnten einen Segen empfangen, weil Gott „alle, alle, alle“ segne. Damit habe Franziskus die Überzeugung der Kirche zum Ausdruck gebracht, „dass alle willkommen sind, alle eingeladen sind, Jesus nachzufolgen, und alle dazu eingeladen sind, in ihrem Leben nach Bekehrung zu streben“.

Gehe man heute darüber hinaus, so der Papst, „könnte dies meiner Meinung nach eher Uneinigkeit als Einheit hervorrufen, und wir sollten versuchen, unsere Einheit auf Jesus Christus zu gründen und auf das, was Jesus Christus lehrt“.  DT/mlu

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Meldung Bischöfe Leo XIV.

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