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Mit 15.000 Gläubigen unterwegs nach Chartres

Die Fußwallfahrt Paris – Chartres gehört zu den wichtigen Ereignissen im französischen Kirchenjahr. Und das, obwohl die Nation tief laizistisch geprägt ist. Die Pilger geben den Blick frei auf das „andere Frankreich“.
Bei der Wallfahrt nach Chartres werden die Gottesdienste im Tridentinischen Ritus gefeiert
Foto: Notre-Dame de Chrétienté | Bei der Wallfahrt nach Chartres werden die Gottesdienste im Tridentinischen Ritus gefeiert

Gut 15.000 Pilger sind an Pfingsten wieder von Paris nach Chartres gezogen. Die alljährliche Fußwallfahrt zieht mittlerweile Gläubige aus aller Welt an. Geprägt wird der Zug durch eine religiöse Strenge, die doch leicht und natürlich erscheint. Studenten, Priester, Ordensleute singen und beten gemeinsam.

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Bemerkenswert ist auch, dass der Zug zu Beginn mit Paris eine der säkularsten Städte Europas durchschreitet. Schon bei seinem Besuch im Jahr 1980 hatte der heilige Papst Johannes Paul II. gefragt, was aus dem einst so katholischen Frankreich geworden war. Heute hebt die Nation ihre laizistische Prägung mit eben solcher Stärke hervor, wie die andere Prägung dieses Volkes verschwiegen wird.

Bei der Fußwallfahrt nach Chartres wird dieses „andere Frankreich“ sichtbar. Besonders viele junge Leute sind es, die den rund 100 Kilometer langen Fußweg auf sich nehmen. Trotz der beschwerlichen Tage gerät dabei das eigentliche Ziel der Pilger nie aus dem Blick. Selbst nachts wird dies deutlich, wenn inmitten des Zeltlagers die Anbetung stattfindet und die Wallfahrer weiter wachen, beten und singen.

Lesen Sie die vollständige Reportage von der Fußwallfahrt nach Chartres in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“.

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Johannes Paul II. Pilger Päpste Wallfahrt

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