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Leuchtfeuer des Glaubens

Die Wallfahrt zu Marienheiligtürmern gehören für viele Katholiken fest zum Glaubensleben. Manchem halfen diese Orte auch dabei, sein Leben von Grund auf zu verändern.
Maria Vesperbild Mariä Himmelfahrt
Foto: Bernhard Weizenegger (Bernhard Weizenegger) | Mariä Himmelfahrt im Wallfahrtsort Maria Vesperbild bei Ziemetshausen (Landkreis Günzburg).

Wo finden moderne Sinnsucher heute Antworten auf ihre Fragen? Wallfahrtsorte erleben europaweit einen Boom, weil viele Menschen dort Gott entdecken und sich bekehren. Dabei sind es keine spektakulären Heilungen, die Menschen die Augen für die Existenz Gottes öffnen. Das kontinuierliche Gebet und die feierliche Liturgie prägen die Atmosphäre und sensibilisieren für Gottes Gegenwart.

Wie die Gewissheit, an der liebenden Hand der Mutter Jesu das ganze Leben verändert, geht aus Zeugnissen hervor, die in Maria Vesperbild, Maria Engelport, Marienfried und anderen Wallfahrtsorten entstanden sind. Sie zeigen, dass es nie zu spät für Gott ist. Weder ein religiös gleichgültiges Elternhaus noch ein schlechter Religionsunterricht oder eine gedrückte seelische Verfassung schließen aus, dass Gott und Mensch sich finden. „Ich suchte nach mehr“ schreibt ein Pilger.

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Mit Tränen vor Maria

Dieses „Mehr" fand er am 13. Juli 2004, als er in der Zeitung las: "Fatimatag in Maria Vesperbild". Aus Neugier fuhr er hin. Monsignore Wilhelm Imkamp predigte über die Höllenvision der Fatimakinder. Über so etwas hatte der Pilger bisher nicht nachgedacht. Vergeblich versuchte er, seine Tränen zu  verbergen. „Es war ein großes Glücksgefühl, dass es eine Mutter gibt, die mir auf der einen Seite zeigte, dass ich auf dem Weg zur Hölle unterwegs war, gleichzeitig mich aber liebevoll zur Umkehr einlud. Ab diesem Zeitpunkt besuchte ich jeden Tag die heilige Messe in Maria Vesperbild“.

Die Mutter Jesu berührt auch Protestanten. Ein evangelische Christ, der in Kürze in die katholische Kirche aufgenommen wird, stellt fest, dass er, seitdem er mit der Gottesmutter Maria auf dem Glaubensweg ist, sehr viele und heftige positive Veränderungen durch sie erfahren hat. Es gibt alltägliche Wunder – und an Marienwallfahrtsorten bekommen sie ein Gesicht.

DT/reg

Lesen Sie die vollständigen Glaubenszeugnisse in der aktuellen Ausgabe der "Tagespost".

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Redaktion Evangelische Kirche Katholikinnen und Katholiken Maria Vesperbild Monsignore Mutter Gottes

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