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Herzen „wie reife Trauben“

Das christliche Missionswerk „Elijah21“ verkündet Flüchtlingen die Botschaft des Evangeliums. In der Migrationsbewegung sieht der Leiter eine große Chance zur Mission.
Flüchtlinge an der deutsch-österreichischen Grenze
Foto: Sebastian Kahnert (dpa-Zentralbild) | Flüchtlinge warten am 29.10.2015 nahe Wegscheid (Bayern) an der deutsch-österreichischen Grenze.

Andreas Sauter sieht in der Flüchtlingsbewegung eine große Chance zur Mission. Die Herzen der Geflüchteten seien „wie reife Trauben“, erklärte der Leiter des christlichen Missionswerks „Elijah21“ im Gespräch mit der „Tagespost“. „Der Herr hat einen Heilsplan für sie und gleichzeitig für uns als Leib Christi“, so Sauter. Die Kirche müsse sich nur an die Ernte machen. Das im Raum München ansässige Missionswerk des 44-Jährigen ist überkonfessionell, jedoch mehrheitlich katholisch. In ganz Deutschland veranstaltet das Team von „Elijah21“ Abende, an denen ein Jesusfilm gezeigt wird. So will man geflüchteten Muslimen die Botschaft des Evangeliums verkünden. Die Veranstaltungen finden meist in Kooperation mit einzelnen Pfarr- und Kirchengemeinden statt. „Über 30 Filmabende haben wir bisher veranstaltet“, meint Sauter. Zwischen 3000 und 4 000 Muslime habe man damit bisher erreichen können. Sauter weiß auch von einigen Fällen, in denen Muslime anschließend nach längerer Vorbereitungszeit zum Christentum übergetreten sind. Was deren Zahl angeht, könne er jedoch keine Schätzung abgeben.

mlu

Einen ausführlichen Beitrag zum Thema "Muslime finden Christus" lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Tagespost" vom 25. Januar.

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