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Franziskus empfängt Kardinal Woelki

Der Kölner Erzbischof, einer der sieben Bischöfe, die im Streit um den Kommunionempfang einen Brief an den Vatikan verfasst hatten, ist von Franziskus in Privataudienz empfangen worden. Gesprächsthema dürfte die Zulassung evangelischer Ehepartner zur Kommunion gewesen sein.
Kommunion
Foto: Corinne Simon (KNA) | Ein Priester spendet die Kommunion am 1. März 2017 in der Kirche Saint-Jean-Baptiste de Belleville in Paris.

Papst Franziskus hat am Freitagmittag den Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, in Privataudienz empfangen. Das teilte der Vatikan ohne weitere Angaben mit. Über den Inhalt der Begegnung wurde bisher nichts bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass Franziskus und Woelki über die Debatte unter den deutschen Bischöfen zum Kommunionempfang gesprochen haben.

Der Kölner Erzbischof ist einer jener sieben Diözesanbischöfe, die Ende März in einem Brief den Vatikan um Klärung einiger aus ihrer Sicht strittiger Fragen gebeten haben. Nach einem Gespräch mehrerer Bischöfe unter anderem mit den Leitern der Glaubenskongregation und des Ökumenerates am 3. Mai im Vatikan hatte der Papst den Streit an die deutschen Bischöfe zurückverwiesen. Sie sollten die Meinungsverschiedenheiten zu der geplanten Handreichung zum Kommunionempfang nicht-katholischer Ehepartner „im Geist kirchlicher Gemeinschaft eine möglichst einmütige Regelung finden“, wie es in einer Presseerklärung der Bischofskonferenz hieß.

DT/KNA

 

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