Herr Glaeser, die MEHR steht in diesem Jahr unter dem Motto „The Sound of Joy“. Was ist Ihr „Sound of Joy“?
Die Antwort, die wahrscheinlich jeder gibt und die immer passt, ist: Jesus. Das ist vielleicht ein bisschen „cheesy“. Aber ich glaube, dass ein Leben in echter Freude – einer Freude, die nicht nur ein Glücksgefühl ist – ohne Jesus fast unmöglich ist. Deswegen liebe ich die MEHR-Konferenz. Denn da schauen wir auf ihn!
Woraus ziehen Sie im Alltag Ihre Freude?
Da bin ich selber noch auf dem Weg. Ich würde mir wünschen, zu einem Menschen zu werden, der ein freudevoller Mensch ist und auf dem Fundament der Freude lebt. Ich habe so einige Sachen, die ich in den Alltag eingebaut habe, zum Beispiel, dass ich meine Sorgen immer wieder ablege. Wenn sie kommen, dann gebe ich sie Gott. Oder dass ich dankbar bin für das, was ich habe, und nicht immer mehr will. Solche Sachen versuche ich in meinem Leben zu kultivieren. Aber, wie gesagt, ich bin noch am Weg.
Was bedeutet es für uns als Christ, Freude zu leben und weiterzugeben?
Im Prinzip ist das, wovon Jesus spricht – das Reich Gottes – das Reich der Freude. Ich glaube, unsere Aufgabe als Christen ist es, dass wir unser Herz an die Hand nehmen und immer mehr in diese Realität eintreten, von der Jesus spricht. Das heißt, uns immer wieder die Wahrheiten aufzusagen, die er uns zuspricht: dass wir geliebt und gewollt sind. Dass am Ende alles gut wird. Das sind die Wahrheiten, die es in unser Herz zu saugen gilt.
Was hat Ihnen auf der MEHR in diesem Jahr am meisten Freude gebracht?
Ich liebe den Lobpreis von Michael Beering und Veronika Lohmer: Wir haben zwei coole Bands! Und ich fand den Vortrag von Jana Ringwald unfassbar spannend. Sie ist Cyber-Staatsanwältin und hat darüber gesprochen, wie Glaube und die Justiz zusammenpassen. So etwas macht mir Spaß, weil ich gerne Glaube und Verstand verbinde.
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