Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen

Bischof Gerber: „Kultur der Berufung in unserer Kirche fördern“

Als Vorsitzender der Kommission für Geistliche Berufe in der DBK lädt Gerber alle Gläubigen ein, sich dem Gebet um geistliche Berufungen anzuschließen und „seine einzigartige Rolle im Plan Gottes zu erkennen und anzunehmen“.
Bischof Gerber zum 61. Weltgebetstag
| Es sei wichtig, „unsere Berufung als Christen neu zu entdecken und zu leben“, sagte der Fuldaer Bischof Gerber anlässlich des 61. Weltgebetstages.

Der Fuldaer Bischof Michael Geber lädt anlässlich des 61. Weltgebetstags um geistliche Berufungen am 21. April „alle Gläubigen ein, sich dem Gebet um geistliche Berufungen anzuschließen“. Das Ziel aller Gläubigen sei es, „eine Kultur der Berufung in unserer Kirche zu fördern“, in der jeder Einzelne ermutigt werde, „seine einzigartige Rolle im Plan Gottes zu erkennen und anzunehmen“, so Gerber in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Es gelte, „unsere Berufung als Christen neu zu entdecken und zu leben“. Jeder sei berufen, in seinem Umfeld Hoffnung und Frieden zu säen, so der Bischof weiter.

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Gerber äußerte sich in seiner Rolle als Vorsitzender der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste der DBK anlehnend an die Botschaft des Papstes zu diesem Weltgebetstag. Das diesjährige Motto „Berufen, Hoffnung zu säen und Frieden zu schaffen“ solle uns laut Papst Franziskus an „das tägliche und oft verborgene Engagement derjenigen […] erinnern, die eine Berufung angenommen haben, die ihr ganzes Leben einbezieht“.

Bewusstsein für Vielfalt der Charismen und Berufungen schärfen

Papst Franziskus erinnerte an die zentrale Rolle von Berufungen in Kirche und Welt. Wie es in der Mitteilung der DBK heißt, wolle Franziskus „das Bewusstsein für die Vielfalt der Charismen und Berufungen“ schärfen. Es gelte, die vielen Charismen „zu entdecken“ und dann „zu unterscheiden, wozu der Geist uns zum Wohle aller ruft“.

Gerber macht zudem auf die Arbeit des Zentrums für Berufungspastoral (ZfB) sowie der diözesanen Arbeitsstellen für Berufungspastoral aufmerksam. Sie dienten als Anlaufstelle, „um Menschen, die eine geistliche Berufung in Erwägung ziehen, zu unterstützen und zu begleiten“. Der Weltgebetstag um geistliche Berufungen wurde 1964 von Papst Paul VI. eingeführt.  DT/dsc

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