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Rodheudt warnt: Synodaler Weg ist eine Art Reformation 2.0

Die aktuellen Papiere des Synodalen Wegs würden den Priester unsichtbar machen, fürchtet Pfarrer Guido Rodheudt. Auch der Stellenwert der Sakramente drohe relativiert zu werden.
Kritik am Synodalen Weg
Foto: Synodaler Weg/Besim Mazhiqi | Ziel der synodalen Beschluss-Vorschläge sei es, das Priesteramt durch Maßnahmen wie die Abschaffung des Pflichtzölibats und die „Umformung eines priesterlichen Profils“ unsichtbar werden zu lassen, so Rodheudt.

Der Aachener Pfarrer Guido Rodheudt warnt in der aktuellen Ausgabe der Tagespost vor dem angestrebten Priesterbild des Synodalen Wegs, das in den neuen Beschlussvorschlägen zum Vorschein komme. 

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Der Priester würde nicht abgeschafft werden, aber „zwischen den Reihen sonstigen Pastoralpersonals unsichtbar werden“, fürchtet Pfarrer Guido Rodheudt für den Fall, dass die nun vorliegenden Anträge bei der Synodalversammlung Anfang Februar in Frankfurt angenommen werden. Rodheudt zeigt in einer Analyse der Anträge in der Tagespost, was dem Priesteramt bevorstehen könnte.

Emanzipation der Herde von den Hirten

Pfarrer Guido Rodheudt

Ziel der synodalen Beschluss-Vorschläge sei es, das Priesteramt durch Maßnahmen wie die Abschaffung des Pflichtzölibats und die „Umformung eines priesterlichen Profils“ unsichtbar werden zu lassen. Der Stellenwert der Sakramente, für die der Priester notwendig sei, solle durch pastorale Angebote von nicht-priesterlichen Personen relativiert werden. Es gehe den Autoren dieser Papiere um „eine Emanzipation der Herde von den Hirten“. Die reformatorischen Schachzüge des Synodalen Weges zielten, in Diskontinuität mit dem Rest der katholischen Kirche, auf eine denkerische Einebnung zwischen Gott und Welt ab.  DT/sjd

Lesen Sie die ausführliche Analyse der Anträge bei der Synodalversammlung von Pfarrer Guido Rodheudt in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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