Vatikanstadt/Würzburg

Benedikt XVI. im Exklusiv-Interview: Zum Namenstag immer eine Primel

Im Interview mit der Tagespost schildert der emeritierte Papst, wie der Josefstag, sein Namenstag, in der Familie begangen wurde. Und er würdigt das von Papst Franziskus ausgerufene Josefsjahr.

Papst Benedikt XVI. zu seinem Namenstag
Sehr lebendig beschreibt Benedikt XVI., hier im Bild im Jahr 2017, wie der Josefstag – der 19. März – in seiner Familie begangen wurde. Foto: imago images

In einem Exklusiv-Interview mit der „Tagespost“ hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. das von Papst Franziskus ausgerufene Josefsjahr gewürdigt. Der 93-Jährige, dessen Taufpatron der heilige Josef ist, berichtet darin über familiäre Erinnerungen und Eindrücke von seinen Pilgerfahrten ins Heilige Land.

Benedikt XVI.: Eigene Namenstagstischdecke aufgelegt

Sehr lebendig beschreibt Benedikt XVI., wie der Josefstag – der 19. März – in seiner Familie begangen wurde. Seine Mutter habe sich meistens ein wichtiges Buch abgespart, erinnert sich Papst Benedikt. Außerdem sei zur Feier des Tages Bohnenkaffee, den sein Vater sehr geliebt habe, den sich die Familie Ratzinger aber nicht täglich habe leisten können, zum Frühstück getrunken und eine eigene Namenstagstischdecke aufgelegt worden. 

Wörtlich beschreibt der emeritierte Papst den festlichen Tagesbeginn:„Schließlich gab es immer eine Primel als Zeichen des Frühlings, den der heilige Josef mit sich bringt. Endlich hat die Mutter eine Torte mit Zuckerguss gebacken, die vollends das Außergewöhnliche des Festes ausdrückte. So war vom Morgen an das Besondere des Joseftags in überzeugender Weise gegenwärtig.“

Darüber hinaus schildert Benedikt XVI. private Eindrücke aus Nazareth, der Heimat seines Namenspatrons, und äußert sich zur Tradition, den heiligen Josef als Fürsprecher für eine gute Sterbestunde anzurufen.  DT/reg

Erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost, welche Hoffnung der emeritierte Papst mit dem von Papst Franziskus ausgerufenen Josefsjahr verbindet und ob er die Fürsprache seines Namenspatrons in seinem Leben persönlich erfahren hat.

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