Lourdes

Lourdes-Novene: „Bitten wir Maria, unsere Angst zu überwinden“

Mit Maria gegen Corona: Heute startet von Lourdes aus eine weltweite Gebetskette. Bis zum 25. März wird eingeladen, sich täglich mit dem Rosenkranzgebet an der Grotte zu vereinen und die Gottesmutter um Hilfe und Schutz zu bitten.

Lourdes
In Lourdes wird Maria ganz besonders als Helferin der Kranken angerufen. In einer weltumspannenden Novene wird sie daher von dort aus um Hilfe und Schutz gegen die Ausbreitung des Corona-Virus gebeten. Foto: Adobe Stock

Heute beginnt aus Anlass der Corona-Pandemie in Lourdes eine weltweite Gebetsaktion. In den kommenden Tagen wird in Vorbereitung auf das Fest der Verkündigung des Herrn, das zugleich der Tag der 16. Erscheinung der Gottesmutter in Lourdes ist, täglich um 15.30 Uhr zusätzlich zum Rosenkranz an der Grotte eine Novene gebetet. Die Gläubigen auf der ganzen Welt sind dazu aufgerufen, sich mit diesem Gebet zu verbinden.

Die Novene steht unter dem schlichten Titel „Liebe Frau von Lourdes, bitte für uns“. Auf der Homepage des Wallfahrtsortes finden sich Betrachtungen zu den Rosenkranzgesätzen und ausgewählte Gebete. Außerdem können Interessierte ihre Emailadresse in ein Online-Formular eintragen und erhalten so täglich eine Nachricht. Die Gebetszeit wird per Video übertragen und kann auch zu einem späteren Zeitpunkt persönlich mitvollzogen werden.

„Bitten wir Maria, unsere Angst zu überwinden“, ermutigte der Wallfahrtsrektor von Lourdes, Msgr. Olivier Ribadeau Dumas. Während sich die Corona-Virus-Epidemie auf der ganzen Welt ausbreite, bete er für jene, die von Zweifel und Schwierigkeiten heimgesucht werden, so Dumas.  Auch Weihbischof Antoine Hérouard, Apostolischer Delegat für die Wallfahrtsstätte von Lourdes, rief zum Gebet auf. „Die Coronavirus-Epidemie breitet sich weltweit rasant, zunächst in Asien und dann in Europa und zweifelsohne in andere Teile der Welt aus. Sie ruft Tod, aber auch Angst und Schrecken hervor. Der Wallfahrtsort Unserer Lieben Frau von Lourdes ist ein privilegierter Ort des Gebets für und mit den Kranken. In diesem Sinne und damit wir dieser Krisensituation mit größtmöglicher Gelassenheit und in der Hoffnung auf Christus, dem Sieger über den Tod, begegnen“, empfahl Hérouard seinen bischöflichen Mitbrüdern, sich der Novene anzuschließen.

DT/ama

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