New Yorker Kardinal: Met-Gala war keine Gotteslästerung

Kardinal Timothy Dolan hat die religiös inspirierte New Yorker Met-Gala vom Montag gegen Kritiker in Schutz genommen.

Met-Gala 2018
07.05.2018, USA, New York: Rihanna nimmt an der «Met Gala» 2018 des Kostüminstituts des Metropolitan Museum of Art (Met) unter dem Motto «Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination» teil. Foto: Ian West/PA Wire/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Foto: Ian West (PA Wire)

Kardinal Timothy Dolan hat die religiös inspirierte New Yorker Met-Gala vom Montag gegen Kritiker in Schutz genommen. „Ich habe einige Dinge gesehen, die von schlechtem Geschmack zeugten. Aber nichts war wirklich frevelhaft“, sagte der Erzbischof von New York laut US-Medienberichten (Dienstag Ortszeit).
Bei der diesjährigen Gala des Metropolitan Museum of Art (Met) waren zahlreiche Superstars wie Madonna oder Katy Perry unter dem Motto „Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination“ in freizügigen Outfits mit religiösen Design-Elementen aufgetreten. Sängerin Rihanna trat etwa als eine Art weiblicher Papst auf.

In den sozialen Netzwerken löste die Veranstaltung teils heftige Empörung aus. Mehrere Kritiker warfen den Organisatoren der Show gar Blasphemie vor. Der ehemalige CNN-Moderator Piers Morgan schrieb auf Twitter: „Hätte die Met-Gala den Islam oder das Judentum thematisiert, wäre jetzt die Hölle los. Warum aber war es für einen Haufen halbnackter Promis in Ordnung, meine Religion so respektlos zu behandeln?“

DT/KNA