Osnabrück / Berlin

Darum fürchtet die Abtreibungslobby den "Marsch für das Leben"

Manfred Spieker hat umfangreiche Literatur der Abtreibungsbefürworter gesichtet. Seine Lesefrüchte breitet er nun in der "Tagespost" aus.

Abtreibungsgegner demonstrieren in Berlin
"Religion abtreiben" steht auf dem Schild eines Abtreibungsbefürworters. Foto: Florian Schuh (dpa)

Einmal jährlich – stets am 3. Samstag  im September – lädt der Bundesverband Lebensrecht (BVL) zum "Marsch für das Leben" nach Berlin ein. Bei dem friedlichen Schweigemarsch durch die Bundeshauptstadt demonstrieren Lebensrechtler aus ganz Deutschland still und eindrucksvoll für das Lebensrecht ungeborener Kinder sowie aller anderen Menschen.

Die Botschaft: Sympathisch und anziehend

Abtreibungsbefürwortern fürchten den Marsch. Nicht nur, weil er jedes Jahr den Berlinern und einer breiten Öffentlichkeit vor Augen führt, dass die Lebensrechtler wesentlich mehr Menschen mobilisieren, für ihr Anliegen auf die Straßen zu gehen, als sie selbst es vermögen. Sondern auch, weil die "Kultur des Lebens", für die Lebensrechtler einstehen, schon an sich viel sympathischer und anziehender wirkt, als die von der Abtreibungslobby propagierten "Kultur des Todes".

Spieker: Kirchen sollten den Marsch im eigenen Interesse unterstützen

Deswegen entwirft die Abtreibungslobby seit einiger Zeit Gegenstrategien und diskutiert sie in ihren einschlägigen Schriften. Der Osnabrücker Sozialwissenschaftler hat einige von ihnen gesichtet. Auf der Seite "Glaube und Wissen" erläutert er die Strategien der Abtreibungslobby und erklärt, warum die Kirchen gut daran täten, den "Marsch für das Leben" zu unterstützen. Und zwar im ureigenen Interesse.

Wenn Sie wissen wollen wieso, lesen Sie Professor Spiekers Beitrag in der Ausgabe der „Tagespost“ vom 27. Juni 2019. Kostenlos erhalten Sie diese aktuelle Ausgabe der Zeitung hier.

DT/reh (jobo)