Zuwanderung und Integration sind Wählern am wichtigsten

Geht es nach den Wählern, müssen die Themen Zuwanderung und Integration von der neuen Regierung am schnellsten angepackt werden.
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Foto: Julian Stratenschulte (dpa) | Flüchtlinge stehen am 07.12.2015 neben einem Schild vom "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge" an der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen in Braunschweig (Niedersachsen).

Zuwanderung und Integration sind nach Ansicht der Deutschen die wichtigsten Themen, die von der neuen Großen Koalition zügig angepackt werden müssen. Das ergibt eine Umfrage des Instituts INSA für das Magazin „Focus“ (Samstag). Danach erklärten 45,9 Prozent der Befragten, Union und SPD müssten diese Themen vordringlich angehen. Als weiteres wichtiges Thema nannten die Befragten (23,6 Prozent) den Bereich Rente/Altersarmut. Dahinter folgt der Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit (17,3 Prozent).
Bildung nannten 15,9 Prozent der Befragten als zentrales Thema für die neue Bundesregierung. 11,8 Prozent nannten die Innere Sicherheit; 10,3 Prozent Pflege/Gesundheit. 10,2 Prozent der Befragten wünschten sich, dass Digitalisierung vorrangig angegangen wird.

Themen wie die Diesel-Debatte spielen offenbar kaum eine Rolle bei den Deutschen: 1,8 Prozent hielten dieses Thema laut Umfrage zufolge für dringlich. Der Bereich EU/Europa wurde von 5,1 Prozent der Befragten als dringlich eingestuft. - INSA befragte den Angaben zufolge 1.052 Wahlberechtigte. Mehrfachnennungen waren bei der Umfrage möglich.

DT/KNA

 

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