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US-Lebensschützer feiern Sieg gegen Planned Parenthood

Die oft kritisierte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood zieht sich aus dem staatlichen Förderprogramm zurück. Die „Students for Life“ sprechen von einem großen Erfolg für den US-Lebensshutz.
Planned Parenthood tritt aus staatlichem Förderprogramm aus
Foto: Stephanie Ott (dpa) | Nachdem Planned Parenthood schon in mehr als 20 Bundesstaaten gegen die neuen Regelungen des Gesundheitsministeriums geklagt hat, ist es denkbar, dass der Fall schließlich vor dem höchsten US-Gericht landet.

Der amerikanische Organisation „Planned Parenthood“, der auch Abtreibungen anbietet, hat angekündigt, sich aus dem staatlichen Förderprogramm zurückziehen zu wollen. Der Grund für die Entscheidung: Frauengesundheitszentren, die vom Staat gefördert werden, ist es dank einer neuen Regelung des US-Gesundheitsministeriums nicht mehr erlaubt, Überweisungen an Ärzte auszustellen, die Abtreibungen durchführen.

"Ihre Arbeit ist darauf ausgerichtet, jedem
eine Abtreibung anzudrehen, der durch ihre
Tür tritt, unabhängig davon,
was das eigentliche Anliegen ist"
Kristi Hamrick, Sprecherin der "Students for Life"

Kristi Hamrick, die Sprecherin der studentischen Lebensrechts-Initiative „Students for Life“, spricht von einem großen Erfolg für den US-Lebensschutz. Schon viel zu lange habe die Abtreibungsindustrie, insbesondere Planned Parenthood, staatliche Fördergelder zur Familienplanung für ihre eigenen Zwecke genutzt. „Ihre Arbeit ist darauf ausgerichtet, jedem eine Abtreibung anzudrehen, der durch ihre Tür tritt, unabhängig davon, was das eigentliche Anliegen ist.“

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Planned Parenthood hat zwar nie explizit staatliche Fördergelder für Abtreibungen erhalten, noch auf dem Papier solche Gelder verwendet, um Abtreibungen zu finanzieren. Da die private Organisation jedoch für Dienste wie Vorsorgeuntersuchungen oder das Bereitstellen von Verhütungsmitteln vom Staat gefördert wurde, standen ihr mehr Fördergelder aus anderer Quelle für Abtreibungen zur Verfügung. Finanziert wurden zwar nicht die Abtreibungen, sehr wohl aber der Dienstleister an sich.

Fall könnte vor dem Obersten Gerichtshof landen

Nachdem Planned Parenthood schon in mehr als 20 Bundesstaaten gegen die neuen Regelungen des Gesundheitsministeriums geklagt hat, ist es denkbar, dass der Fall schließlich vor dem höchsten US-Gericht, dem „Supreme Court“, landet. „Students for Life“-Sprecherin Hamrick schraubt die Erwartungen allerdings nicht allzu hoch. „Niemand kann vorhersehen, welche Fälle vom Supreme Court verhandelt werden, denn der Gerichtshof wählt diese sehr kritisch aus.“ Auf ein längeres juristisches Tauziehen stellt sie sich aber ein.

DT/mlu

Wie geht Planned Parenthood nun vor? Wird die Organisation weiterhin Abtreibungen durchführen? Die Antworten erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der Tagespost.

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Redaktion Familienplanung Planned Parenthood

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