Mit Frage Sieben katapultiert sich der Journalist aus dem Interview. Zuvor hatte die Gesprächspartnerin das Miteinander von Islam und Christentum als „sehr gut“ bezeichnet, man würde gegenseitig bei den Festtagen Glückwünsche austauschen. Bei der Frage nach möglicher Diskriminierung in staatlichen Schulen bricht die Mittdreißigerin, koptisch-orthodox und Angestellte einer christlichen Einrichtung, ab. Der Vorwurf: Die Fragen zielten nur in eine Richtung. Ende des Gesprächs nach nicht einmal zehn Minuten im europäisch wirkenden Kairoer Stadtteil Zamalek.
Sind die Kopten jetzt sicherer?
Ägyptens Christen stellen sechs bis 15 Prozent der Bevölkerung. Über die Rolle der aktuellen Regierung herrscht keine Einigkeit unter Experten und Betroffenen.
