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Ökologische Katastrophe und Sünde gegen Gott

Ukrainischer Großerzbischof sieht in der Zerstörung des Kachowka-Staudamms ein weiteres russisches Kriegsverbrechen.
Großerzbischof Schewtschuk
Foto: IMAGO/Yevhen Kotenko (www.imago-images.de) | Großerzbischof Schewtschuk forderte die internationale Gemeinschaft auf, „diese Terrorakte des russischen Aggressors zu verurteilen und angemessen darauf zu reagieren“.

Russland setze mit der Zerstörung des Wasserkraftwerks Kachowka in der Region Cherson seine „genozidale Aggression gegen die Ukraine“ fort. Das erklärte am Dienstag das Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk. Die Zerstörung des Wasserkraftwerks sei „ein weiteres Kriegsverbrechen, eine schreckliche ökologische Katastrophe und eine Sünde gegen Gott, den Schöpfer“.

Tausende Menschen in Lebensgefahr

Tausende Menschen seien durch die Sprengung jetzt in Lebensgefahr. Zudem stelle ein rasches Sinken des Wasserspiegels im Kachowka-Stausee eine ernste Gefahr für das Atomkraftwerk Saporischschija dar.

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Großerzbischof Schewtschuk forderte die internationale Gemeinschaft auf, „diese Terrorakte des russischen Aggressors zu verurteilen und angemessen darauf zu reagieren“. Er bete für alle Menschen, deren Leben jetzt in Gefahr ist und für die Weisheit und den Mut der ukrainischen Hilfsdienste, die derzeit die Zivilbevölkerung evakuieren.

Der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak sieht in der Sprengung des Kachowka-Staudamms einen Versuch Russlands, ein Ende des Krieges hinauszuzögern. Russland beabsichtige, unüberwindbare Hindernisse für die geplante ukrainische Großoffensive zu schaffen, schrieb er auf Twitter. „Auf einem riesigen Territorium wird alles Leben zerstört.“ Russland solle international als Terrorstaat eingestuft werden.  DT/sba

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Meldung Kriegsverbrechen

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