Würzburg

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: In der Krise

Mehr Menschen denn je erscheint der öffentlich-rechtliche Rundfunk als "Staatsfunk", meint "Tagespost"-Chefredakteur Oliver Maksan.
ZDF und ARD in der Kritik
Foto: Peter Kneffel (dpa) | Von der Politik unabhängiges Medium oder doch "Staatsfunk"? Die öffentlich-rechtlichen Medien stehen immer wieder in der Kritik.

Der öffentlich- rechtliche Rundfunk ist in der Vertrauenskrise. Als „Staatsfunk“ erscheint er mehr Menschen denn je. Statt der Regierung auf die Finger zu schauen, würden deren Kritiker kritisiert. Seine Macher weisen das empört zurück. Sie pochen auf ihre Unabhängigkeit von der Politik. Die Rundfunkgebühren werden gar als „Demokratieabgabe“ verteidigt.

"Warum positioniert sich die Kirche inmitten eines legitimen Streits?"

Inmitten dieses Streits um Sinn und Sendung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat sich jetzt auch die Kirche positioniert. Kardinal Marx begleitete Intendanten und Chefredakteure der Öffentlichen zur Papstaudienz nach Rom. War das klug? Warum positioniert sich die Kirche inmitten eines legitimen Streits, fragt „Tagespost“-Chefredakteur Oliver Maksan in seinem Leitartikel.

DT/om

Warum es fragwürdig war, Vertreter der Öffentlichen zur Papstaudienz nach Rom zu begleiten, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der "Tagespost" vom 11. April 2019.

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