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Ehemaliger DBK-Vorsitzender ruft Politiker zu Regierungsfindung auf

Freiburgs Alterzbischof Robert Zollitsch appelliert an die Politiker in Deutschland, mehr Verantwortung dafür zu zeigen, dass das Land möglichst rasch von eine stabile Regierung hat.
Festakademie "50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil"
Foto: Harald Oppitz (KNA) | Der emeritierte Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch meint, die Sondierungs- und Koalitionsgespräche hätten vor Augen geführt, wie gespallten die deutsche Gesellschaft sei.

Der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Freiburgs Alterzbischof Robert Zollitsch, appelliert an die Politiker in Deutschland, mehr Verantwortung dafür zu zeigen, dass das Land möglichst rasch von einer stabilen Regierung regiert wird. „Hahnenkämpfe und Profilierungssucht haben wir genug erlebt. Besinnung tut not“, schreibt Zollitsch in einem Beitrag für die Zeitschrift „basis“, die von der Schönstatt-Bewegung herausgegeben wird. Die Parteien sollten überlegen, so Zollitsch weiter, ob es „nicht uns allen und damit auch unserem Land gut täte, wenn die Politiker, statt beim Politischen Aschermittwoch auf den Gegner draufzuhauen, einen Schweigetag einlegen und wirklich in sich gehen würden“?

Die Bundestagswahlen im vergangenen September und die Sondierungs- und Koalitionsgespräche seitdem hätten „uns vor Augen geführt, wie gespalten die Gesellschaft in unserem Land ist“. Diese und so manche Wahlveranstaltung „haben uns mit Schrecken erleben lassen, wie viel Aggressionen, ja Feindschaft es in Deutschland gibt“. Die Zeichen der Zeit verlangten aber, „das Gemeinsame zu suchen, Berge abzutragen und Brücken zu bauen“, betonte Zollitsch weiter.

DT/KNA

 

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Koalitionsgespräche Robert Zollitsch

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