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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Die Thukydides-Falle

Russland und die USA brauchen vorerst die Kooperation mit der Volksrepublik China.
Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump
Foto: IMAGO/Chinese Foreign Ministry (www.imago-images.de) | Chinas Xi Jinping agiert auf Augenhöhe mit US-Präsident Donald Trump. Sie verfolgen unterschiedliche Interessen, sind aber aufeinander angewiesen.

Der Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking am 14. und 15. Mai war auch ein Wettrennen darum, wer bestimmt, wie die Welt den Besuch wahrnimmt. Wie schon im Vorfeld zu ahnen war, setzten die beiden Präsidenten sehr unterschiedliche Akzente. China schlug dramatische Töne an: Schon im chinesischen Read-out über das erste Gespräch mit Donald Trump taucht der Begriff der „Thukydides-Falle“ auf und damit die Frage nach der Unvermeidbarkeit eines Krieges zwischen der aufsteigenden Macht China und der etablierten Großmacht USA. Xi Jinping erklärte seinem Gast, dass Taiwan im Zentrum des Problems der Thukydides-Falle stehe.

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