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Sehnsucht nach „unserer Demokratie“

Der Katholikentag ist politisch eine Heerschau für das „Unsere-Demokratie“-Lager. Aber auch hier ist Klebeband nötig, um es zusammenzuhalten.
Katholikentag in Würzburg
Foto: Harald Oppitz (KNA) | Haben die Tage von Würzburg das Lager für „Unsere Demokratie“ stabilisiert? Aufmerksame Beobachter konnten immerhin erkennen, wo das Klebeband besonders benötigt wird, wenn dieses Lager zusammenhalten soll.

„Was macht er auf dem Katholikentag, wenn er die Rentenversicherung nicht reformieren kann?“ Ein Zwischenruf aus dem politischen Exil: Thilo Sarrazin, Berliner Ex-Finanzsenator, Ex-SPD, für seine Fans aber immer noch ein Vordenker, wendet sich aus dem heimischen Garten – im Hintergrund rauscht ein automatischer Rasenmäher die Wiese entlang – an seine Follower im Netz. Mit einem Video zur Lage der Nation. Es geht um Bundeskanzler Friedrich Merz. Und darum, was dem alles nicht zu gelingen scheint. Dabei hätte dieser doch, so schreibt Polit-Rentner Sarrazin dem Christdemokraten ins Stammbuch, so viel zu tun. Stattdessen aber treibe er sich beim Katholikentag herum. Warum?

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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