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Australien: Katholischen Schulen winken höhere Fördergelder

In Australien soll der sozioökonomische Status von Familien konkreter ermittelt werden. Dies könnte katholischen Schulen bis zu 74 Millionen Dollar mehr an Fördergeldern einbringen.
Sydney
Foto: Joel Carrett (AAP) | 09.03.2018, Australien, Sydney: Der Geschäftsbezirk North Sydney. Foto: Joel Carrett/AAP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ |

In Australien könnten katholische Schulen jährlich bis zu 74 Millionen Dollar mehr Fördergelder erhalten als unabhängige Schulen. Dies geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht hervor, der anregt, Daten zum sozioökonomischen Status von Familien besser zu nutzen. Katholische Schulen lobten den Vorschlag, während die unabhängigen Schulen ihre Bedenken äußerten.

Ray Collins, der Leiter der Nationalen Katholischen Bildungskommission, erklärte, man sei „sehr erfreut“ dass das Gremium zur Verteilung der Bildungsressourcen die Ungerechtigkeiten der aktuellen Methodik erkannt habe. Die Bildungskommission sei gespannt auf einen neuen Ansatz „zur fairen und gleichberechtigten Förderung von nicht-staatlichen Schulen“, äußerte sich Collins. Der Bericht stimmte mit der seit langem gehegten Ansicht der Kommission überein, dass die Methodik zur Bewertung des sozioökonomischen Status von Familien grundlegend fehlerhaft sei und sich auf eine große Zahl katholischer Schulen negativ auswirke.

DT/mlu

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Katholizismus Sozioökonomie

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